Die Klinik von Dr. Anario Onyeukwu im nigerianischen Lagos.

Die Klinik von Dr. Anario Onyeukwu im nigerianischen Lagos.

04.01.2015

Jetzt fehlt noch das Geld für den Container

Dr. Anario Onyeukwu ist überwältigt von der Spendenbereitschaft für seine Klinik im nigerianischen Lagos

Nienburg. Dr. Anario Onyeukwu ist überwältigt von der großen Spendenbereitschaft für seine im Aufbau befindliche Klinik im nigerianischen Lagos (die HamS berichtete mehrfach). Viele nützliche Sachspenden sind abgegeben worden. Angefangen bei Sono- und Sterilisationsgeräten bis hin zu Behandlungsliegen und Stühlen. Es sind ebenfalls die dringend notwendigen Medikamente gespendet worden, wobei der Aufruf bestehen bleibt, dass auch über diese Aktion hinaus immer Schmerztabletten und Hygieneartikel benötigt werden, die über den Verein Menschlichkeit dann an Dr. Anario weitergeleitet werden, schreibt Regina Andresen. Die Markloherin hat vor rund 25 Jahren den Verein „Menschlichkeit“ gegründet. Bisher hatte Dr. Anario die Medikamente auf eigene Kosten nach Nigeria geschickt. In den gerade im letzten August aus Eigenmitteln fertig gestellten Räumen der „Dr.-Onyeukwu-Klinik“ hatte ein Kollege von ihm ein Mal wöchentlich die Medikamente an die Patienten kostenlos verteilt. Da die Medikamente nun zu Ende gegangen sind, wird dringend der Container aus Deutschland erwartet.

Für den Transport dieses Containers werden jetzt noch dringend Geldspenden benötigt, damit alle Sachspenden für die Klinik sowie Fahrräder, Nähmaschinen, gebrauchte Kleidung und anderes mehr so schnell wie möglich nach Nigeria verschifft werden können.

Dr. Anario und der Verein Menschlichkeit danken an dieser Stelle schon einmal allen, die die Spendenkampagne unterstützt haben. Ebenfalls dem Helferteam, das sich spontan für die Sortierung und Abholung der Sachspenden zur Verfügung stellte. „Unser größter Dank geht aber an die Firma Cordes, die auf Vermittlung des Immobilienbüros Rübenack spontan bereit war, uns den genialen Sammelraum zur Verfügung zu stellen“, so Regina Andresen.

In diesem Sammelraum am Schloßplatz im Bereich Woolworth/MediaMarkt können noch am 10. und am 17. Januar jeweils von 13 bis 15 Uhr Spenden für die Menschen und die Klinik abgegeben werden.

Neben Medikamenten und Kinderkleidung und Spielzeug werden noch Werkzeug, Nähmaschinen und Küchenutensilien besonders dringend benötigt.

Zu erreichen ist der Verein „Menschlichkeit“ per Email unter humanityfirst1@outlook.de sowie telefonisch unter 01575/840 88 49 (Regina Andresen), 0172/31 95 078 (Dr. Anario Onyeukwu) oder 0152/22 434 864 (Claudia Kruse). Das Vereinskonto bei der Volksbank Nienburg hat die Nummer DE74 2569 0009 0020 9996 00.

Zum Artikel

Erstellt:
4. Januar 2015, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 05sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.