Mit „Ab in die Zukunft“ soll fortgeführt werden, was sich im Verlauf der Arbeiten für den Film und das Musical entwickelt hat. Geflüchtete und einheimische Jugendliche haben sich besser kennengelernt, Sprachkenntnisse wurden verbessert, Schrecken der Flucht gemildert, Bekanntenkreise ausgeweitet. Hagebölling

Mit „Ab in die Zukunft“ soll fortgeführt werden, was sich im Verlauf der Arbeiten für den Film und das Musical entwickelt hat. Geflüchtete und einheimische Jugendliche haben sich besser kennengelernt, Sprachkenntnisse wurden verbessert, Schrecken der Flucht gemildert, Bekanntenkreise ausgeweitet. Hagebölling

Nienburg 21.04.2018 Von Edda Hagebölling

Jetzt heißt es: „Ab in die Zukunft“

Nach „Die blaue Brücke“: Dem CJD Nienburg ist es gelungen, Fördermittel für ein Anschluss-Projekt zu bekommen

Erleichterung beim Jugendmigrationsdienst (JMD) des CJD Nienburg um Sven Kuehtz: Nach Ablauf des Film- und Theaterprojekts „Die blaue Brücke“ und „handycap“ ist es dem JMD gelungen, Fördermittel für ein Anschlussprojekt zu generieren.

Mit „Ab in die Zukunft“ soll fortgeführt werden, was sich im Verlauf der Arbeiten für den Film und der Proben für das Musical entwickelt hat. Geflüchtete und einheimische Jugendliche haben sich besser kennengelernt, Sprachkenntnisse wurden verbessert, Schrecken der Flucht gemildert, Bekanntenkreise ausgeweitet.

Nachdem es bisher darum ging, Vergangenheit und Gegenwart von Geflüchteten und Einheimischen vor Augen zu führen, soll jetzt aufgezeigt werden, wie es weitergehen kann. „Die Brücke ist geschlagen, man ist angekommen. Jetzt geht es darum, Ideen für die Zukunft zu entwickelt“, so Frank Niemöller. Dem Regisseur von „Die blaue Brücke“ und „handycap“ schwebt vor, Videos mithilfe eines blauen Fadens zu verweben, die Themen wie Angst, Familie, Partnerschaft, Heimat oder Hoffnung zum Inhalt haben.

Junge Leute zwischen 12 und 27 Jahren, die sich an dem Projekt beteiligen möchten, sind vielmals eingeladen, sich bei Henrike Pauling, pädagogische Mitarbeiterin beim CJD, unter Telefon 0 50 21 / 97 11 74 oder per E-Mail an henrike.pauling@cjd.de zu melden.

Das nächste Treffen derjenigen, die mitwirken möchten, findet am Sonnabend, dem 5. Mai, statt. Treffpunkt ist die blaue Hand im Innnenhof des CJD an der Dr. Franck-Straße.

In jedem Fall wieder mit dabei sein werden neben Frank Niemöller und Henrike Pauling Sebastian Ganso (Kamera und Schnitt), Jawid Sadeqi (Kamera) und Mahammed Kawaa (Schauspiel und rap).

Uraufgeführt wurde der Film „Die blaue Brücke“ in voller Lange am 24. Oktober vor vollem Haus im Nienburger Kulturwerk, eine Kurzversion ist über die Homepage des CJD zu verfolgen. Das Musical war bisher in Nienburg, Bruchhausen-Vilsen und Hoya zu sehen.

Gefördert wurde das Film- und Theaterprojekt vom Ministerium für Wissenschaft & Kultur, von den Stadtwerken Nienburg, von WABE und von Cor Leonis.

Die Förderer von „Ab in die Zukunft“ sind wiederum das Ministerium für Wissenschaft & Kultur, die Klosterkammer Hannover, die Werner-Ehrich-Stiftung, die Ernst-Stewner-Stiftung und die Stadtwerke Nienburg.

Weitere Infos unter: www.cjd-nienburg.de/projekte/film-und-theaterprojekt-die-blaue-bruecke/

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Erstellt:
21. April 2018, 21:00 Uhr
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