Jan Wendorf und Prof. Dr. Bernd Rudolph wollen sich für die Wahl des Nienburger Bürgermeisters im Septemebr 2021 aufstellen lassen.

Jan Wendorf und Prof. Dr. Bernd Rudolph wollen sich für die Wahl des Nienburger Bürgermeisters im Septemebr 2021 aufstellen lassen.

Nienburg 15.01.2021 Von Holger Lachnit

Jetzt ist es eine echte Wahl

Guten Tag – eine Kolumne

Es ist eine gute Nachricht, dass es jetzt einen zweiten Bewerber um die Nachfolge von Nienburgs Bürgermeister Henning Onkes gibt.

Denn nun haben die Wählerinnen und Wähler tatsächlich die Wahl: Jan Wendorf oder Prof. Dr. Bernd Rudolph. Und vielleicht kommt ja in den nächsten Wochen noch eine weitere Bewerberin oder ein Bewerber hinzu, wer weiß?

„Wahlen“ in denen es nur einen einzigen Bewerber gibt, sind nicht gut für die Demokratie. Warum soll jemand sich die Mühe machen, seine Stimme abzugeben, wenn es keine Alternative gibt? Zwar gibt es die Möglichkeit den einzigen Bewerber abzulehnen, wenn es mehr Nein- als Ja-Stimmen gibt, aber das ist doch wohl eher von theoretischer Natur.

Das sorgt für Verdruss und führt unter Umständen dazu, dass die Wahlbeteiligung auch dann sinkt, wenn es auf jede Stimme für eine demokratische Partei ankommt.

Es ist ja gerade das Wunderbare an unserer Demokratie, dass wir unser Wahlrecht haben und darüber entscheiden können, von wem wir regiert werden oder wer unsere kommunale Verwaltung leiten soll.

Zur Vorbereitung einer solchen Entscheidung dürfen wir uns in den nächsten Monaten auf den Wahlkampf freuen: Dann werden die Bewerber sich und ihre Vorstellungen von Verwaltung und Stadtpolitik vorstellen. Auch das gehört zur Demokratie. Und dann werden am 12. September hoffentlich möglichst viele gut informierte Wählerinnen und Wähler ihre Stimme abgeben.

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Erstellt:
15. Januar 2021, 04:50 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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