Das Freibad, die Eisbahn und die Minigolfanlage sind eng mit dem Namen Waltraut Heidorn verbunden. Am Freitagabend feierte die Holtorferin im Kreise ihrer Familie, Freunde, Nachbarn und langjährigen Weggefährten ihren 80. Geburtstag. HARKE-Archiv

Das Freibad, die Eisbahn und die Minigolfanlage sind eng mit dem Namen Waltraut Heidorn verbunden. Am Freitagabend feierte die Holtorferin im Kreise ihrer Familie, Freunde, Nachbarn und langjährigen Weggefährten ihren 80. Geburtstag. HARKE-Archiv

Holtorf 25.11.2017 Von Edda Hagebölling

Jetzt wird gebastelt und gereist

Waltraut Heidorn feierte am Freitag im Kreise ihrer Familie, Nachbarn und Weggefährten ihren 80. Geburtstag

Ihren 80. Geburtstag feierte am Freitagabend im Kreise ihrer Familie, Freunde, Nachbarn und langjährigen Weggefährten die Holtorferin Waltraut Heidorn. In Verbindung gebracht wird der Name [DATENBANK=1579]Waltraut Heidorn[/DATENBANK] in erster Linie mit dem [DATENBANK=3198]Holtorfer Freibad[/DATENBANK]. Fast 20 Jahre stand die Jubilarin einem Verein vor, der es sich zum Ziel gesetzt hatte, das Bad vor der Schließung zu retten.

Im Oktober vergangenen Jahres hat die Holtorferin im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ihr Amt niedergelegt. Eine Abschiedsfeier wollte sie damals auf gar keinen Fall. Der ehemaligen Leiterin des Holtorfer Kindergartens – 2001 wurde sie in den Ruhestand verabschiedet – ging es in all ihrem Engagement immer in erster Linie um die Kinder, wie sie betont.

In all dieser Zeit war das weitläufige Gelände am Dobben zu ihrem zweiten Zuhause geworden. Erst recht, als vor rund zehn Jahren die Eisbahn und kurz darauf die Minigolf-Anlage dazu kamen.

Die gebürtige Berlinerin erinnert sich aber ebenso gut an ihre Zeit als Kommunalpolitikerin und als Mitglied des Kirchenvorstandes.

Und selbstverständlich auch an den Tag, an dem sie für ihr Engagement mit der Bundes-Verdienstmedaille ausgezeichnet wurde, für den deutschen Ehrenamtspreis nominiert war und den Nienburg-Ring erhielt.

Gewöhnt hat sich Waltraut Heidorn an den vermeintlichen Rücktritt vom Ehrenamt schon gut.

Längst hat sie sich auf ihre Fähigkeiten als „Bastelfieke“ besonnen und ihre Strick- und Malutensilien wieder hervorgeholt.

Das Ziel, Haus und Garten mal wieder auf Vordermann zu bringen, wird die 80-Jährige auch über den Jahreswechsel hinaus begleiten. Zumal sie quasi den Koffer schon gepackt hat, um sich zunächst per Reiseunternehmen und später per Bahn auf den Weg zu machen, um Orte zu besuchen, die sie noch aus ihrer Kindheit in Berlin und aus ihrer Zeit als angehende Erzieherin kennt.

Mit dem Postschiff nach Norwegen will Waltraut Heidorn in nächster Zeit auch noch. Von ihren Gästen hat sie sich Geld für die Verwirklichung dieses langgehegten Traums gewünscht.

Und natürlich will sie auch ihre Drehorgel nicht vernachlässigen.

Zu hören war sie unlängst beim Erbsensuppenessen zugunsten der Nienburger Tafel in Nienburgs Martinskirche. Und auch der Nienburg-Service hat längst angefragt, ob sie das Moonlight-Shopping mit ihrer Musik wieder bereichern möchte.

Das Freibad, die Eisbahn und die Minigolfanlage sind eng mit dem Namen Waltraut Heidorn verbunden. Am Freitagabend feierte die Holtorferin im Kreise ihrer Familie, Freunde, Nachbarn und langjährigen Weggefährten ihren 80. Geburtstag. HARKE-Archiv

Das Freibad, die Eisbahn und die Minigolfanlage sind eng mit dem Namen Waltraut Heidorn verbunden. Am Freitagabend feierte die Holtorferin im Kreise ihrer Familie, Freunde, Nachbarn und langjährigen Weggefährten ihren 80. Geburtstag. HARKE-Archiv

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Erstellt:
25. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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