Marc-André Kölling (links) und FSJler Maurice Kraft. Rodenberg

Marc-André Kölling (links) und FSJler Maurice Kraft. Rodenberg

Höfen 17.11.2017 Von Die Harke

Jugend im Wandel der Zeit

Vortrag von Marc-André Kölling und Maurice Kraft

Kirchenkreisjugenddiakon [DATENBANK=6612]Marc-André Kölling[/DATENBANK] und der FSJler des Kirchenkreises, Maurice Kraft aus Stolzenau, hielten kürzlich auf [DATENBANK=5635]Hof Frien[/DATENBANK] in Höfen vor 50 Mitgliedern des Landfrauenvereins Uchte einen Vortrag über die Jugendarbeit im Kirchenkreis Stolzenau-Loccum. Kölling leitete sein Referat mit einer Frage ein: „Wie war es in Ihrer Jugend?“ Viele entgegneten, ihre Jugend sei schön gewesen – auch ohne Handy, Smartphone oder Laptop. Oft habe schon mit 14 Jahren die Berufsausbildung begonnen.

Heute sehe das (Aus-)Bildungssystem ganz anders aus, führte Kölling aus. Der Druck auf die jungen Leute sei groß. Um zum Beispiel ein Studium beginnen zu können, müsse im Allgemeinen ein guter Abschluss her. Und dann die Qual der Wahl: Es gebe in Deutschland mehr als 18.000 Studiengänge!

Kraft stellte den Landfrauen die sozialen Netzwerke vor: Facebook, Twitter, Instagram oder WhatsApp – die Auswahl ist groß. Mit Facebook sei der Nutzer mit der ganzen Welt vernetzt. Kraft mahnte zur Vorsicht: „Das Internet vergisst nichts, alles was einmal dort eingespielt wurde, bleibt erhalten.“

Kölling ging noch darauf ein, dass der Übergang in den Beruf oder die Familiengründung heute später erfolge. „Aber ist die Jugend heute denn schlechter als früher?“, fragte Kölling. „Nein, sie hat es bestimmt auch nicht einfacher“, war die einhellige Meinung.

Die Teilnehmerinnen waren eigenen Angaben zufolge angetan von den Schilderungen der Referenten, weshalb sich Vorsitzende [DATENBANK=6548]Gabi Lübber[/DATENBANK] bei beiden für die guten Informationen bedankte.

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Erstellt:
17. November 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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