Das Nienburger Aufgebot nach dem Rennen: Thomas Laufer, José Ferreira, Karin Haake, Andreas Hadaschik und Hans-Hermann Göbbert (von links). Göbbert

Das Nienburger Aufgebot nach dem Rennen: Thomas Laufer, José Ferreira, Karin Haake, Andreas Hadaschik und Hans-Hermann Göbbert (von links). Göbbert

Hannover 14.07.2019 Von Hans-Hermann Göbbert

Jule Rüter feiert Bezirkstitel

Leichtathletik: Hans-Hermann Göbbert läuft in Hannover persönliche Jahresbestzeit

Sieben Leichtathleten aus dem Landkreis Nienburg standen beim 17. Eilenriedelauf über zehn Kilometer in Hannover mit an der Startlinie. Fünf von ihnen hatten auch für die Bezirksmeisterschaften gemeldet, die gleichzeitig ausgetragen wurden. Die Erfolgsbilanz des Nienburger Septetts konnte sich sehen lassen, allen voran durch die für Werder Bremen startende Holtorferin Jule Rüter, die bei der weiblichen Jugend U20 den Titel einsackte. Trotz einer leichten Infektion absolvierte die Polizeistudentin die flache Runde durch die grüne Lunge der Landeshautstadt bei nicht zu hohen Temperaturen mit einer frischen Brise in 44:40 Minuten als Schnellste ihrer Altersklasse.

Bei den Herren setzte José Ferreira von der JG Oyle das Glanzlicht. Der Asendorfer Berufsschullehrer überquerte nach 39:28 min die Ziellinie und holte damit den Titel in der M55. Er blieb damit als einziger Kreis-Nienburger unter vierzig Minuten.

Sein Vereinskamerad Hans-Hermann Göbbert lieferte ebenfalls ein vorzeigbares Rennen und erkämpfte mit neuer persönlicher Jahresbestzeit in 48:50 min die Bronzemedaille in der M70. Eine Sekunde hinter dem Oyler lief Karin Haake vom TSV Lemke als schnellste Dame der W55 über die Zielmatte, verpasste aber den Titelgewinn, weil sie für die Bezirksmeisterschaften nicht gemeldet war. Die Mehlbergerin hatte schlicht und einfach den BM-Meldetermin verpasst und konnte so nur beim Volkslauf antreten.

Der für den SV Germania Helstorf startende Andreas Hadaschik aus Pennigsehl landete in der M60 mit 43:30 min auf Rang vier. Siegmund Grzeganek vom SC Marklohe war mit seinem achten Platz in der M50 mit 43:15 min ganz und gar nicht zufrieden. Ihm steckten offensichtlich noch die Strapazen vom Halbmarathon in Hamburg vor einer Woche in den Knochen. Ab Kilometer acht musste der Markloher wegen muskulärer Probleme sein Tempo erheblich drosseln und war froh, das Ziel überhaupt erreicht zu haben. Thomas Laufer vom SV Husum belegte mit 41:33 min in der Volkslaufwertung Position elf der M50.

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Erstellt:
14. Juli 2019, 06:26 Uhr
Lesedauer:
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