HG. Butzko kommt am 23. April ins Nienburger Kulturwerk. Foto: HG. Butzko

HG. Butzko kommt am 23. April ins Nienburger Kulturwerk. Foto: HG. Butzko

Nienburg 17.02.2021 Von Die Harke

„Kabarett vom Sofa“ geht in die zweite Runde

Ingo Oschmann, HG. Butzko und La Pharmiglia können im Frühjahr im Kulturwerk und als Livestream genossen werden

Das „Kabarett vom Sofa“ des Nienburger Kulturwerks hat im vergangenen Jahr großen Anklang gefunden. „Mehr davon“ forderten viele Gäste und Künstler. Da die Coronalage auch in diesem Frühjahr noch keine voll besetzten Veranstaltungssäle erlaubt, bietet das Nienburger Kulturwerk nun die Fortsetzung an. Die Gäste erhalten damit die Möglichkeit, topaktuelle Kabarettprogramme live vom heimischen Sofa oder mit ausreichend Abstand im Saal des Kulturwerks zu erleben.

Ingo Oschmann, HG. Butzko und Melanie Haupt und Judith Jakob spielen ihre aktuellen Programme vor laufender Kamera im Nienburger Kulturwerk und werden dabei professionell gefilmt. Zu sehen sind ihre Auftritte nicht im Free-TV oder auf YouTube, sondern im Streaming-Angebot „Kabarett vom Sofa“. Die Streamingtickets gibt es im 3er-Abo oder als Einzeltickets.

Den Auftritt von Ingo Oschmann im März plant das Kulturwerk momentan ohne Publikum im Saal. Für HG.Butzko und Melanie Haupt & Judith Jakob, die dem Kulturwerk-Publikum bereits als „Frauen an der Steuer“ bekannt sind, können ab sofort 30 Logenplätze mit viel Abstand im großen Saal des Kulturwerks gebucht werden.

Das „Kabarett vom Sofa“-Programm im Überblick:

  • Ingo Oschmann kommt am Samstag, 20. März, um 20 Uhr ins Kulturwerk und hat einen Mix aus seinen besten Nummern geschnürt, die mit Abstand am Besten sind. Ungewöhnliche Zeiten erfordern eben ungewöhnliche Maßnahmen und da ist der Bielefelder ganz groß. Alle seine Shows in Zeiten von Corona wurden bis jetzt von Presse und Publikum gefeiert und hochgelobt. Ingo sucht trotz Distanz die Nähe zu seinem Publikum und schafft einen besonderen, persönlichen Abend. Stand up, Zauberkunst, Improvisation geben sich im Sekundentakt die Klinke in die Hand, wobei auch der Tiefgang nicht zu kurz kommt. Diese Zeit wird in die Geschichte eingehen und irgendwann wird Dich jemand fragen: „Wo warst Du damals in der Corona Krise? Zuhause?“ Und du kannst sagen: „Nein, bei Ingo Oschmann. Wir haben für einen Moment gemeinsam die Krise weggelacht und es tat unglaublich gut.“
  • HG. Butzko folgt am Freitag, 23. April, um 20 Uhr mit seinem Programm „Aber witzig“. Es gibt ja Kabarett und es gibt Kabarett mit HG. Butzko. Denn was HG. Butzko macht, ist eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit. Und getreu dem Motto: „logisch statt ideologisch“ hat Butzko dabei einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt, den die Presse mal als „Kumpelkabarett“ bezeichnet hat, und mit dem er in Hinter- und Abgründe blickt und die großen Themen der Welt so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.
  • Melanie Haupt und Judith Jakob bieten am Samstag, 29. Mai, um 20 Uhr ihr Progamm „La Pharmiglia – Organisiertes Gebrechen“. Die beiden Kabarettistinnen führen den Zuschauer durch die Geschichte der Medizin. Vom Hippokratischen Eid bis zur App vom Arzt. „La Pharmiglia“ ist ein Abend, der sich mit den Machenschaften der Pharmaindustrie und deren Auswirkungen auf unser Gesundheitssystem beschäftigt. Die Informationen an diesem Abend wirken in dem Teil des Gehirns, der nicht verhindern kann, dass einem nach dem Lachen eventuell übel wird. Es geht um Big Pharma, Phantasiepreise für Medikamente, die Zusammenarbeit der WHO mit der Pharmaindustrie, privatisierte Krankenhäuser und sicher auch um Corona. Informativ, unterhaltsam und musikalisch - denn natürlich heißt das Motto auch an diesem Abend: Singen hilft immer!

Das Programm, mit dem Melanie Haupt und Judith Jakob am Samstag, 29. Mai, um 20 Uhr im Kulturwerk auftreten, heißt „La Pharmiglia – Organisiertes Gebrechen“.

Das Programm, mit dem Melanie Haupt und Judith Jakob am Samstag, 29. Mai, um 20 Uhr im Kulturwerk auftreten, heißt „La Pharmiglia – Organisiertes Gebrechen“.

So funktioniert das „Kabarett vom Sofa“: Die Kosten für das „Kabarett vom Sofa“ liegen bei 22,99 Euro für das komplette 3er-Streaming-Abo und 9,99 Euro für ein Streaming-Einzelticket. Alle Livestreams der Auftritte sind mit einem persönlichen Zugangscode versehen und 72 Stunden lang abrufbar. Wer ein Ticket gekauft hat, erhält direkt im Anschluss an den Kauf einen Link mit dem persönlichen Zugangscode zum Video.

Die Streaming-Tickets für das „Kabarett vom Sofa“ sind ab sofort im Internet unter www.nienburger-kulturwerk.de, per E-Mail an info@nienburger-kulturwerk.de oder unter Telefon (0 50 21) 92 25 80 (AB) erhältlich. Logenplätze im Saal des Kulturwerks kosten 25 Euro pro Veranstaltung und sind ausschließlich per Telefon oder E-Mail direkt im Kulturwerk erhältlich. Das Kulturwerk weist darauf hin, dass das Büro momentan nicht ständig besetzt ist, und bittet die Kunden, eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter zu hinterlassen. Sie werden schnellstmöglich zurückgerufen.

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Erstellt:
17. Februar 2021, 17:30 Uhr
Lesedauer:
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