Vier Wehren rückten am Samstag mit insgesamt neun Fahrzeugen und 51 Einsatzkräften zu einem schmorenden Kondensator in einem Kraftfutterwerk aus. Thiermann

Vier Wehren rückten am Samstag mit insgesamt neun Fahrzeugen und 51 Einsatzkräften zu einem schmorenden Kondensator in einem Kraftfutterwerk aus. Thiermann

Schweringen 04.08.2019 Von Marion Thiermann

Kabelbrand im Hochspannungsraum

Ein Mitarbeiter des Kraftfutterwerkes hatte das Feuer entdeckt

Zu einem Kabelbrand in einem Hochspannungsraum des Kraftfutterwerkes in Schweringen war es am Samstagabend gekommen. Ein plötzlicher Stromausfall hatte einen Mitarbeiter auf die Spur gebracht, die im Keller befindliche Technik zu überprüfen. Dort entdeckte er eine Flamme an einem Schaltschrank mit insgesamt sechs Kondensatoren und alarmierte die Feuerwehr.

"Unter der Einsatzleitung von Schweringens Ortsbrandmeisterin Petra Preikschat wurde vorsichtshalber eine Wasserversorgung verlegt. Nach einer ersten Erkundung unter Atemschutz stellte sich heraus, dass die Kabel oberhalb von einem der sechs Kondensatoren schmorten“, erklärt die Feuerwehrpressesprecherin der Samtgemeinde Grafschaft Hoya, Marion Thiermann. Nachdem ein weiterer hinzugerufener Mitarbeiter des Stromversorgers die Stromzufuhr des Werks ausgeschaltet hatte, konnte der Schwelbrand an den Kabeln des betroffenen Kondensators mit einem Kohlenstoffdioxyd-Löscher abgelöscht werden.

"Personen und Gebäude kamen zum Glück nicht zu Schaden“, so Thiermann abschließend. Nach knapp einer Stunde konnten die insgesamt 51 angerückten Einsatzkräfte mit neun Fahrzeugen den Einsatz beenden.

Die Feuerwehren Schweringen, Bücken, die naheliegenden Nachbarwehren Balge-Sebbenhausen-Holzbalge und Buchhorst-Behlingen-Mehlbergen aus der Samtgemeinde Marklohe, den Einsatzleitwagen der Samtgemeinde Hoya, sowie die Polizei aus Hoya waren zu dem Kabelbrand ausgerückt. Zudem waren Gemeindebrandmeister Carsten Meyer und der stellvertretende Brandabschnittsleiter Nord Ehler Lange sowie vorsorglich ein Rettungswagen des DRK vor Ort.

Die schmorenden Kabel oberhalb des betroffenen Kondensators konnten mit einem Kohlenstoffdioxyd-Löscher abgekühlt werden. Thiermann

Die schmorenden Kabel oberhalb des betroffenen Kondensators konnten mit einem Kohlenstoffdioxyd-Löscher abgekühlt werden. Thiermann

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Erstellt:
4. August 2019, 09:03 Uhr
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