Autorin Karla Müller-Tupath, langjährige Kämpferin für eine Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und für die Strafverfolgung der Täter, kommt am Freitagabend, 28. April, um 19 Uhr ins Nienburger Kulturwerk zur Abschlussveranstaltung der Ausstellung über „Jüdische Lebenswelten“. Zur Finissage laden das Kulturwerk und der Arbeitskreis Gedenken der Stadt Nienburg ein. Der Eintritt ist frei. Müller-Tupath

Autorin Karla Müller-Tupath, langjährige Kämpferin für eine Aufarbeitung der NS-Vergangenheit und für die Strafverfolgung der Täter, kommt am Freitagabend, 28. April, um 19 Uhr ins Nienburger Kulturwerk zur Abschlussveranstaltung der Ausstellung über „Jüdische Lebenswelten“. Zur Finissage laden das Kulturwerk und der Arbeitskreis Gedenken der Stadt Nienburg ein. Der Eintritt ist frei. Müller-Tupath

Nienburg 24.04.2017 Von Die Harke

Kämpferin für die Aufarbeitung der NS-Zeit

Der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, an dessen Tod vor 50 Jahren in diesen Tagen erinnert wird, forderte schon 1952 im Bundestag den „Schlussstrich“ unter die Vergangenheitsbewältigung mit den Worten: „Wir sollten jetzt mit der Nazi-Riecherei einmal Schluss machen!“ Eine Meinung, die Autorin Karla Müller-Tupath bis heute nicht teilt. Wie keine zweite hat sich die kämpferische Journalistin für eine aktive Auseinandersetzung mit Deutschlands NS-Vergangenheit stark gemacht. Und das setzt in ihren Augen auch eine aktive Strafverfolgung der Täter voraus. Dazu beizutragen, war eines der wichtigsten Ziele in Karla Müller-Tupaths publizistischer Arbeit.

Über ihre vielfältigen Erfahrungen dabei spricht die Autorin am Freitag, 28. April, anlässlich der Finissage der Ausstellung „Jüdische Lebenswelten“ im [DATENBANK=340]Nienburger Kulturwerk[/DATENBANK]. Die Veranstaltung, zu der das Nienburger Kulturwerk und der Arbeitskreis Gedenken der Stadt Nienburg gemeinsam einladen, steht unter dem Titel „Verschollen in Deutschland“.

„Das wird eine lohnende Abschlussveranstaltung“, verspricht [DATENBANK=9]Thomas Gatter, Vorsitzender des Arbeitskreises Gedenken[/DATENBANK]. Beginn ist um 19 Uhr im Kulturwerk; der Eintritt ist frei.

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Erstellt:
24. April 2017, 18:00 Uhr
Lesedauer:
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