Die Kalifornier haben sich merhheitlich gegen ein Gesetz ausgesprochen, dass Uber- und Lyft-Fahrer zu vollwertigen Mitarbeitern gemacht hätte. Foto: Rich Pedroncelli/AP/dpa

Die Kalifornier haben sich merhheitlich gegen ein Gesetz ausgesprochen, dass Uber- und Lyft-Fahrer zu vollwertigen Mitarbeitern gemacht hätte. Foto: Rich Pedroncelli/AP/dpa

San Francisco 04.11.2020 Von Deutsche Presse-Agentur

Kalifornier kippen Gesetz zu Fahrern von Uber und Lyft

Die Wähler in Kalifornien haben in einer Volksabstimmung ein Gesetz gekippt, das Fahrern auf Plattformen wie Uber und Lyft den Status von Mitarbeitern zusprach.

Die Fahrdienst-Vermittler hatten angekündigt, ihren Betrieb in dem Bundesstaat einzustellen oder zumindest einzuschränken, falls es in Kraft bleibt. Plattformen wie Uber und Lyft - aber auch Essenslieferanten wie DoorDash - behandeln die Fahrer und Zusteller als unabhängige Unternehmer. Kalifornien kritisierte, dass ihnen dadurch wichtige Sozialleistungen versagt bleiben und erklärte sie per Gesetz zu Mitarbeitern.

Bei dem zusammen mit der US-Präsidentenwahl abgehaltenen Referendum stimmten am Dienstag 58,3 Prozent für die Abschaffung dieser Regelung, wie aus den Ergebnissen der Wahlbehörde hervorging. Uber gab nach dem Ergebnis der Volksabstimmung einige zusätzliche Gesundheits- und Versicherungsleistungen für Fahrer bekannt.

© dpa-infocom, dpa:201104-99-205634/2

Ergebnisse des Referendums in Kalifornien

Zum Artikel

Erstellt:
4. November 2020, 10:50 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 19sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.