Der Kreisverband für Wasserweirtschaft lässt derzeit das Kanalnetz per Video untersuchen. Kreisverband

Der Kreisverband für Wasserweirtschaft lässt derzeit das Kanalnetz per Video untersuchen. Kreisverband

Steimbke/Heemsen/Marklohe 01.02.2017 Von Die Harke

Kamera in der Kanalisation

Untersuchungen und Spülungen im „Führse“- und „Sandkamp“-Gebiet

Im Zuge seines Instandhaltungsprogramms untersucht der [DATENBANK=277]Kreisverband für Wasserwirtschaft[/DATENBANK] das Hunderte von Kilometern umfassende Abwassernetz seiner Mitgliedersverbände. In diesem Jahr werden die Schmutzwasserkanäle in Steimbke, Rohrsen und zum Teil im „Sandkamp“-Gebiet inspiziert. Die Spülung wie die TV-Untersuchung führt eine Firma aus Stadthagen im Auftrag des Kreisverbandes durch. In Steimbke werden die im vergangenen Jahr begonnenen Untersuchungen in den kommenden Wochen abgeschlossen. Anschließend wird der Kanal in Rohrsen untersucht. Danach folgt der Bereich des Wasserverbands „Am Sandkamp“, konkret die Ortslagen Wietzen, Oyle, Blenhorst und Bötenberg.

„Untersucht werden die Schmutzwasserkanäle und die Hausanschlussleitungen bis zum Übergabeschacht auf den einzelnen Grundstücken. Dazu werden die Kanäle mittels Kamera inspiziert. Anhand der übermittelten Videos beurteilen Fachleute den Zustand des Kanals und bestimmen, ob Reparaturen erforderlich sind“, teilt der Kreisverband mit.

Würden bei diesen Untersuchungen Schäden „jenseits“ des Übergabeschachtes entdeckt, für die der Eigentümer zuständig ist, würden die Eigentümer vom Kreisverband informiert, um rechtzeitig eigene Maßnahmen in die Wege leiten zu können.

Im Vorfeld der TV-Inspektion müssten die Kanäle gespült werden, damit Sand, Fett, Verkrustungen und Ähnliches entfernt werden. Um zu verhindern, dass Schmutzwasser aus dem Kanal in die Hausinstallation beziehungsweise ins Badezimmer gedrückt wird, rät der Kreisverband den Hauseigentümern, unbedingt darauf zu achten, dass die Lüftungslöcher im Deckel des Übergabeschachtes und die Überdachentlüftung frei sind.

Parallel zu den jetzt beginnenden Maßnahmen würden in den bereits untersuchten Bereichen Reparaturen an der Schmutzwasserkanalisation stattfinden. Insgesamt gesehen gebe es aber nur vergleichsweise wenig Schäden; das Abwassernetz sei in einem guten Zustand.

Zum Artikel

Erstellt:
1. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 47sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.