Landkreis 29.10.2018 Von Die Harke

Kampagne des SoVD startet: Diskussionsrunde in Sulingen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) startet die Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ Mit einer politischen Diskussionsrunde und Informationen zum Thema Barrierefreiheit geht es für die Regionen Diepholz und Nienburg am Sonnabend, 3. November, um 10 Uhr im Foyer des BBZ Sulingen los (Bogenstraße 3). Damit soll ein klares Zeichen für mehr Inklusion, Barrierefreiheit und Teilhabe gesetzt werden. „Uns ist die Inklusion in allen gesellschaftlichen Bereichen sehr wichtig“, betont Bruno Hartwig, Vorsitzender des SoVD-Kreisverbandes Diepholz und Sprecher des Verbandes in der Region Hannover. Dabei sei noch einiges zu tun: Menschen mit einer Behinderung, die voll betreut werden, dürften immer noch nicht wählen und es fehle an barrierefreiem Wohnraum, der auch noch bezahlbar ist.

Deshalb habe Niedersachsens größter Sozialverband die Kampagne „Ich bin nicht behindert. Ich werde behindert.“ ins Leben gerufen, heißt es in einer Pressemitteilung weiter. „Da auch bei der Barrierefreiheit bei Bus und Bahn noch einiges im Argen liegt, hat der SoVD eine Befragung in dem Bereich gestartet. Wie genau es um den ÖPNV vor Ort bestellt ist, wird beim Kampagnen-Auftakt präsentiert.“

Ab 10.30 Uhr diskutieren Politiker und SoVD-Vertreter am 3. November die Ergebnisse und besprechen, was zukünftig noch getan werden muss. Zu der Veranstaltung sind alle Interessierten eingeladen. Auch für ein Rahmenprogramm ist gesorgt: Es gibt einen Rollstuhl-Parcours, und die Band „Arrested Amtsbrüder“ sorgt für die musikalische Untermalung.

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Erstellt:
29. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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