Hans Soltau in seinem Home-Office.

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Hoya 30.07.2016

Katharinenmarkt europaweit zertifiziert

Hans Soltaus Präsentation hat überzeugt / Banner wird an die Stadt Hoya übergeben und auf dem Markt gehisst

Von Horst Achtermann

Hoya. Der Katharinenmarkt in Hoya ist in diesem Jahr auch in Europa angekommen. Bei der im vergangenen Jahr in Bremen stattgefundenden Sitzung der Confédération Européenne des Fêtes et Manifestation historique (CEFMH) stellte Hans Soltau das Fest in Hoya vor. Eine erfolgreiche Vorstellung, wie sich später herausstellen sollte: der Katharinenmarkt in Hoya ist jetzt auch europaweit zertifiziert und somit in der Festkultur Europas gelistet.

„So steht Hoya in einer Reihe mit den großen Stadtfesten in Europa, und es öffnen sich die Tore für einen internationalen Kulturaustausch. „Ich finde es schon bemerkenswert, dass unsere kleine Stadt Hoya mit ihrem Katharinenmarkt, der in diesem Jahr zum 24. Mal veranstaltet wird, auch in Europa auf sich aufmerksam macht“, sagt Hans Soltau Vorsitzender im Katharinenmarkt Verein. Aufgenommen im europäischen Bündnis der historischen Feste wird das Banner der CEFMH „in officialitate“, also öffentlich, an die Stadt Hoya übergeben und auf dem Markt gehisst werden.

Am Sonnabend und Sonntag, 17. und 18. September, feiert Hoya in diesem Jahr den 24. Katharinenmarkt – Graf Otto III hält Hof und lädt zum historischen Fest ein. Hans Soltau spielt auf diesem Traditionsfest an der Martinskirche und im Bürgerpark die Rolle des Marktvogts. „Es ist nicht ganz leicht, den Besuchern stetig etwas Neues zu bieten“, betont Hans Soltau, „denn wir können das Mittelalter nicht neu erfinden, aber das müssen wir auch nicht“.

Vor nunmehr drei Jahren sei das Fest in das weiträumige Gelände in der historischen Altstadt neu eingerichtet worden. Dort, wo die Geschichte Hoyas durch die Gebäude des jetzigen Heimatmuseums und der 800-jährigen Martinskirche Wahrzeichen sind. Durch die größere Fläche konnte der Markt ausgeweitet werden, wo ein Dutzend Heerlager im Sinne eines lebendigen Museums Wehr und Waffen zeigen, Leben und Darstellung des Rittertums im späten Mittelalter.

„Ein Zugewinn und die richtige Entscheidung“, sagt Projektleiter Johannes Farget von der „Fogelvrei Produktion“, so habe das Fest bei allem größeren Aufwand eine Größe erreichen können, die in der Innenstadt nicht mehr möglich war. „So kann sich der Katharinenmarkt mit den ganz großen Festen der Szene messen und gewinnt die touristische Wirkung, die es verdient“.

„Lebendige Geschichte der Stadt Hoya zur Blütezeit der Grafen von Hoya erleben, ist das Ziel des jährlichen historischen Projektes“, sagt Hans Soltau, Vorsitzender des ausrichtenden Katharinenmarkt- Vereins. So schlüpfen mehr als 70 Mitglieder des Vereins für das Wochenende im September, wieder in historische Rollen und beleben den Markt mit Geschichte und Geschichten aus alter Zeit.

www.katharinenmarkt-hoya.de

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Erstellt:
30. Juli 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 19sec

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