Haben Katzen ein Gefühl für schlechtes Wetter? Auto Bernhard Michels ist sich sicher: Ja!

Haben Katzen ein Gefühl für schlechtes Wetter? Auto Bernhard Michels ist sich sicher: Ja!

Nienburg 09.10.2020 Von Holger Lachnit

Katzen mit Wetterradar

Guten Tag – eine Kolumne

Man kann als Mensch nur scheitern beim Versuch, seine Katzen verstehen zu wollen. Bei uns leben zwei Exemplare, die uns gnädigerweise gestatten, sie zu füttern und zu streicheln.

Ansonsten führen sie ein unabhängiges Leben, bei dem sie am Morgen lediglich eine Entscheidung treffen müssen: Gehen wir nach draußen, um Abenteuer zu erleben, oder bleiben wir den ganzen Tag im Haus?

Dabei scheinen sie durchaus über ein Wetterradar zu verfügen: Freigang ist der zu 99 Prozent bevorzugter Tagesablauf. Doch an manchen Tagen werden sämtliche Aufforderungen, sich zu schleichen stumpf ignoriert. Stattdessen bleiben sie liegen und schauen ihre Menschen lediglich leicht mitleidig an.

An solchen Tagen kann man davon ausgehen, dass das Wetter schlecht sein wird. Mittlerweile hat sich auch die Wissenschaft mit diesen Phänomen beschäftigt.

Der Autor Bernhard Michels schreibt in seinem Buch „Tierische Wetterpropheten“: „Die empfindlichen Wärmerezeptoren der Hauskatzen und auch andere, bis jetzt noch unbekannte Biomechanismen, machen sie für Wetterveränderungen empfindlich, die wir anhand des Katzenverhaltens voraussagen können.“

„Vor einer Regenperiode kommen sie gern ins Haus zurück und lieben es bei schönem Wetter, sich ausgiebig zu putzen. Wenn die Katzen sich viel putzen, gibt es gutes Wetter. Mit Wärme ist zu rechnen, wenn die Katze fest schläft oder wenn sie beim Schlafen den Bauch zeigt.“

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Erstellt:
9. Oktober 2020, 05:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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