Die HARKE-Redaktion wünscht einen guten Tag!

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Landkreis 27.02.2020 Von Holger Lachnit

Kein Grund zur Panik

Die Menschen im Landkreis dürfen aufatmen: Der Verdacht auf eine Coronaerkrankung hat sich nicht bestätigt. Dennoch war es richtig, die Steyerberger Schulen umgehend zu schließen als bekannt wurde, dass der Mann einer Lehrerin mit dem Virus infiziert sein könnte.

Das Bundesgesundheitsministerium rechnet damit, dass sich die Krankheit in Deutschland ausbreiten kann. Deshalb ist es wichtig, dass bei Verdachtsfällen umgehend alles Menschenmögliche getan wird, um eine eventuelle Weiterverbreitung des Virus‘ zu verhindern.

Aber es besteht überhaupt kein Grund zur Panik. Denn mit einfachen Hygieneregeln kann ein relativ guter Ansteckungsschutz erreicht werden: Einen bis zwei Meter Abstand zu Erkrankten einhalten.

Möglichst immer in ein Taschentuch husten oder niesen und sich dabei von anderen Personen abwenden. Das Taschentuch anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Wenn kein Taschentuch verfügbar ist, in die Armbeuge niesen, niemals in die eigene Hand. Immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten stets die Hände waschen.

Mit diesen einfachen Regeln kann eine Infektionskette unterbrochen werden. Und das gilt übrigens nicht nur für das Coronavirus, sondern auch für die aktuell jahreszeitlich beding grassierende Grippe. Denn vor der vermeintlich harmlosen Grippe sollten wir mehr Sorge haben als vor dem Coronavirus: Nach Mitteilung des Robert-Koch-Instituts hat die extrem starke Grippewelle 2017/2018 schätzungsweise rund 25.000 Menschen das Leben gekostet – allein in Deutschland.

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Erstellt:
27. Februar 2020, 07:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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