Schiri.stock.adobe

Schiri.stock.adobe

04.11.2019 Von Helge Nußbaum

Kein Spiel ohne Schiedsrichter

Im Kreis Nienburg gab es in der vergangenen Fußball-Saison und auch in dieser Serie bereits Übergriffe gegen Schiedsrichter. Zu gut sind allen Fußball-Fans im Kreisgebiet noch die Vorkommnisse aus der Partie der 1. Kreisklasse zwischen Lavelsloh und dem FC Nienburg in Erinnerung.

Auch in anderen Fußball-Kreisen und in verschiedenen Bundesländern kam es in den vergangenen Wochen teils zu körperlichen Angriffen gegen den Mann mit der Pfeife.

Der neue DFB-Präsident Fritz Keller, Dr. Rainer Koch (1. Vizepräsident Amateure/Regional- und Landesverbände), Ronny Zimmermann (Vizepräsident der Schiedsrichter) und DFB-Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius sicherten den 57.000 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter in Deutschland jetzt in einem offenen Brief, der bereits an alle 24.544 Vereine der 21 DFB-Landesverbände verschickt wurde, die Solidarität des DFB zu - und ihre Unterstützung im Kampf gegen Gewalt.

Der Brief schließt mit folgendem Wunsch ab: „Es wäre fatal, wenn die schlimmen Vorfälle der vergangenen Wochen dazu führen würden, dass Sie die Begeisterung für die Schiedsrichterei verlieren. Wir wünschen uns, dass Sie Ihrem Hobby weiter mit großer Freude nachgehen und dass Sie andere mit Ihrer Leidenschaft anstecken.“

Diesen Worten schließe ich mich gern an und es sollte allen Amateur-Fußballern immer bewusst sein: Ohne Schiedsrichter wird kein Spiel angepfiffen.

Zum Artikel

Erstellt:
4. November 2019, 05:26 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.