Manon Garms DH

Manon Garms DH

07.02.2012 Von Manon Garms

Kein Verlass auf den ADAC

Armutszeugnis

Die bitterkalten Temperaturen machen vielen Autofahrern zu schaffen. So mancher Wagen springt nicht an, weil die Batterie streikt. Doch wer in diesen Tagen auf die schnelle Hilfe des ADAC hofft, wird enttäuscht. In der vergangenen Woche hatte ich auf dem Weg nach Hannover einen Platten. Es war acht Uhr abends, die Außentemperatur lag etliche Grade unter dem Gefrierpunkt. Mein erster Gedanke war: Wie gut, dass Du im ADAC bist, und schon hatte ich mein Handy am Ohr. Doch ich hatte mich zu früh gefreut: „Leider sind alle Serviceplätze belegt, bitte haben Sie Geduld“, schallte es mir aus dem Hörer entgegen, und nach einer Minute war nur noch das Besetztzeichen zu hören. Als ich nach unzähligen Versuchen endlich jemanden an der Strippe hatte, teilte man mir mit, dass ich vier bis fünf Stunden auf Hilfe warten müsse. Kurzerhand reiste mein Freund an und wechselte den Reifen.

Ähnlich ging es einem meiner Kollegen, bei dessen Auto am frühen Morgen die Batterie versagte. Etwa eine Stunde lang versuchte er, den ADAC zu erreichen – ohne Erfolg. Entnervt gab er auf und suchte sich anderweitig Hilfe.

Ein Armutszeugnis für die „Gelben Engel“.

Manon Garms

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Erstellt:
7. Februar 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 37sec

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