HARKE-Sportvolontär Syam Vogt ist kein Freund von Fitnessstudios – weiß aber, wie wichtig Fitness ist. Foto: pixabay

HARKE-Sportvolontär Syam Vogt ist kein Freund von Fitnessstudios – weiß aber, wie wichtig Fitness ist. Foto: pixabay

Nienburg 02.06.2020 Von Syam Vogt

Kein großer Freund von Fitnessstudios

Guten Tag

Fitnessstudios und ich werden wohl nie die besten Freunde. Bis auf die zwei bis drei Einheiten auf dem Spinning-Rad, die zu der alljährlichen Wintervorbereitung meines Fußballvereins zählen, sehe ich ein Fitnessstudio quasi nie von innen.

Das sieht man meinen muskellosen Armen jedoch auch an. Ich habe mich schon immer gefragt, warum ich für das Laufen auf einem Laufband oder das in die Höhe strecken von Gewichten Geld bezahlen soll. Laufen kann ich auch im Freien bei frischer Luft und sich änderndem Panorama.

Das Fitness aber viel mehr als das oberflächliche „Pumpen“ ist, wurde mir damals in einem Schulpraktikum bei einem Fitnessstudio in Osnabrück bewusst. Dort habe ich neben dem Einchecken der Mitglieder und typischen Praktikanten-Aufgaben auch mir noch unbekannte Einblicke in die Fitnessbranche erhalten.

Der gesundheitliche Aspekt von Fitness sollte auf keinen Fall unterschätzt werden. Ich finde es gut, dass jeder nahezu jederzeit Fitness ausüben kann. Egal ob alt ob jung, ob fit oder gebrechlich, unter Anleitung von qualifizierten Trainern kann sich durch Sport jeder gesundheitlich gut aufstellen.

Neben dem reinen sportlichen Aspekt vermittelt ein Studio aber auch ein Gefühl von familiärem Zusammenhalt. So treffen sich manche Leute auch nur zum Kaffeetrinken oder zum Plaudern in ihrer „Muckibude“.

In meinem Bekanntenkreis vernahm ich große Begeisterung, als die Nachricht verkündet wurde, dass „Gyms“ in Niedersachsen wieder öffnen dürfen. Für die Betreiber freut es mich, da sie ihre Betriebe knapp zweieinhalb Monate nicht öffnen durften.

Auch die Resonanz der Fitness-Begeisterten war bei meiner jüngsten Recherche in einem Nienburger Studio überwältigend. In den Gesprächen mit den dortigen Mitgliedern wurde deutlich, wie sehr die Leute es vermisst haben in Gesellschaft Sport zu treiben. Zwar gab es vonseiten des Studios einige Alternativangebote wie zum Beispiel Online-Kurse, alle sind sich aber einig, dass gerade der Kontakt zu anderen Menschen das Salz in der Suppe sind.

Wie die ersten anderthalb Wochen nach der Wiederöffnung in den Nienburger Fitnessstudios abgelaufen ist, lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der HARKE.

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Erstellt:
2. Juni 2020, 04:18 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 03sec

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