Manon Garms DH

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Nienburg 20.02.2017 Von Manon Garms

Keine Daten herausgeben!

Es gibt immer wieder neue Methoden, mit denen Menschen um ihr Geld erleichtert werden sollen. Aktuell warnen die [DATENBANK=2852]Stadtwerke Nienburg[/DATENBANK] und [DATENBANK=2848]Nienburg Energie[/DATENBANK] vor Anrufern, die am Telefon versuchen, Kunden einen neuen Stromvertrag anzudrehen. Leider haben sie dabei oft Erfolg – insbesondere bei älteren Menschen. Die Anrufer geben sich zum Beispiel als „unabhängige Energieberater“ aus und fragen nach Zählernummer und Zählerstand. Gibt der Angerufene diese Daten heraus, kündigen sie damit den Vertrag beim bisherigen Lieferanten und schließen im Namen des so Betrogenen einen neuen – viel teureren – Vertrag mit einem anderen Stromanbieter ab. Der Betroffene bekommt davon meist nichts mit, und die zweiwöchige Widerrufsfrist verstreicht.

„Auch die Nienburg Energie erfährt von der vermeintlich so beabsichtigten Kündigung erst, wenn der neue Lieferant sich bei uns meldet. Dann kann es aber schon zu spät sein, um die Kündigung zu widerrufen“, sagt Prokurist [DATENBANK=2849]Thomas Breer[/DATENBANK].

Stadtwerke und Nienburg Energie warnen darum eindringlich davor, sich mit unbekannten „Energieberatern“ oder ähnlichen Anrufern auf ein Gespräch einzulassen: „Aus gutem Grund brauchen Anrufer von Verkaufs- oder sonstigen ,Beratungsgesprächen‘ Ihre schriftliche Einwilligung. Auf gar keinen Fall sollten Sie Daten – auch nichts vermeintlich Unverfängliches wie einen Zählerstand – am Telefon herausgeben“, sagt Breer.

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Erstellt:
20. Februar 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 38sec

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