Holger Lachnit DH

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Kolumne 09.08.2017 Von Holger Lachnit

Keine Lösung in Sicht

Die Gemeinde Steimbke will den Verkehr auf der örtlichen Hauptstraße auf Tempo 30 einbremsen. Damit reagiert sie auf eine immer stärker werdende Belastung – 57820.

Seitdem die Bundesstraße offizielle Lkw-Umleitung für die Brückensperrung auf der B 6 in Neustadt ist, hat sich das Problem verschärft. Wenn sich Lkw an Lkw reiht, wird es vor allem für Kinder und Ältere immer gefährlicher, die Straße zu überqueren.

Nur wenige Kilometer weiter westlich wissen die Anwohnerinnen und Anwohner der Celler Straße in Nienburg, warum die Steimbker auf die Bremse treten. Auch sie leiden seit Jahren unter dem Verkehrslärm, bei ihnen tanzen die Teller im Geschirrschrank, wenn ein Schwerlaster vorbeidonnert.

Maut kommt im Juli 2018

Die Anwohner der Celler Straße können auf den Bau der Ortsumgehung von Erichshagen nach Rohrsen hoffen. Für die Rodewalder, Wendenborsteler, Steimbker und alle anderen an der B 214 gibt es jedoch keine Lösung des Problems. Weiterhin werden die Lkw-Karawanen durch ihre Ortschaften ziehen. Selbst wenn am 1. Juli 2018 die Maut auf allen Bundesstraßen gilt, wird das wohl für keine spürbare Entlastung sorgen. Denn Experten wie das Statistische Bundesamt gehen langfristig von weiter steigenden Lkw-Verkehrszahlen aus.

Tempo 30 in Steimbke wird keinen LKW-Fahrer davon abschrecken, die B214 zu wählen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Ortsdurchfahrt dadurch ein wenig sicherer wird.

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Erstellt:
9. August 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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