Patientenbesuche sind im Verdener Krankenhaus untersagt. Foto: LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Patientenbesuche sind im Verdener Krankenhaus untersagt. Foto: LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Verden 19.10.2020 Von Die Harke

Keine Patientenbesuche im Verdener Krankenhaus

Aller-Weser-Klinik reagiert auf steigende Corona-Fallzahlen / Ausnahmen für Angehörige von bestimmten Patienten

Das Corona-Virus sorgt täglich für ansteigende Fallzahlen, so auch im Landkreis Verden. Die Aller-Weser-Klinik reagiert darauf mit einem neuen Besuchskonzept für Patienten: Besuche von Patienten sind untersagt, in Einzelfällen greifen festgelegte Ausnahmeregelungen, teilt das Krankenhaus mit.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe, schnell zu reagieren und so für die Sicherheit unserer Patienten und unserer Mitarbeiter zu sorgen“, erklärt Marianne Baehr, Geschäftsführerin der Aller-Weser-Klinik mit ihren Standorten in Achim und Verden, in einer Pressemitteilung.

Ausgenommen vom Besuchsverbot seien lediglich Angehörige, die einen Patienten besuchen, der lebensbedrohlich erkrankt ist. Aber auch Angehörige von Palliativpatienten oder stark Demenzerkrankten gehörten zu den Ausnahmefällen, die ins Krankenhaus kommen dürften. Ebenfalls dürfen Akutpatienten und Schwangere durch eine Person begleitet werden. Auch Väter, die ihr Neugeborenes und dessen Mutter besuchen möchten, dürften in die Aller-Weser-Klinik kommen.

Aber: Generell müssten sich alle Besucher, die unter die Ausnahmeregelung fallen, einen Tag zuvor telefonisch anmelden. „Die Angehörigen können direkt auf der Station anrufen und einen Termin mit der Stationsleitung vereinbaren. Über die Kollegen der Pflege wird jeder Besuch geplant. Für die Begleitung zur Geburt oder eines Notfalls gilt diese Regelung selbstverständlich nicht“, erklärt Christine Schrader, Pflegedirektorin der Aller-Weser-Klinik.

Am Tag des Besuches müsse sich jeder bei den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes anmelden. „Die Security-Mitarbeiter fungieren vor Ort als Ansprechpartner. Sie kontrollieren nicht nur, wer ins Haus kommt, sie dokumentieren auch die Kontaktdaten der Besuchenden“, erklärt Marianne Baehr. Außerdem kontrolliere der Sicherheitsdienst das Einhalten der Hygiene-Richtlinien wie die Desinfektion der Hände, das Tragen einer Mund-Nasen-Maske und das Einhalten der Abstandsregelung, so Baehr weiter.

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Erstellt:
19. Oktober 2020, 17:49 Uhr
Lesedauer:
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