Das Leben der Kriegsknechte wollen die Darsteller der Gruppe
„Keines Weibes Knecht“, David Steinberg und Eike Wedemeyer,
den Museumsbesuchern am Sonntag näher bringen. H. Hüske

Das Leben der Kriegsknechte wollen die Darsteller der Gruppe „Keines Weibes Knecht“, David Steinberg und Eike Wedemeyer, den Museumsbesuchern am Sonntag näher bringen. H. Hüske

Nienburg 31.05.2019 Von Die Harke

„Keines Weibes Knecht“

Letzter Tag der Sonderausstellung „Gott erbarme es“ im Museum

Anlässlich des letzten Tages der Sonderausstellung bietet das Museum Nienburg am Sonntag, 2. Juni, um 15 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung an. In der Führung erfahren die Besucherinnen und Besucher von der Belagerung Nienburgs durch Tilly und die Besetzung durch die schwedischen Truppen. Die Sonderausstellung zeigt insbesondere Waffen und Rüstungsbestandteile aus dem Bestand des Museums, zahlreiche Leihgaben des Stadtarchivs Nienburg und des Landesarchivs Hannover ergänzen die Präsentation.

Um 16 Uhr sind Darsteller von der Gruppe „Keines Weibes Knecht“ zu Gast im Museum. Die Gruppe ist bekannt von der Zeitreise in den letzten Jahren, bei denen unter anderem eine historische, zeitgenössische Soldatenwanderung vorgeführt wurde. Als Anspielung auf die Sonderausstellung nennen sie ihr Projekt „Gott erbarme uns“ und legen den Fokus auf die Darstellung der einfachen Söldner und Musketiere im Dreißigjährigen Krieg.

Anlässlich der letzten Führung zur Sonderausstellung werden sie den Besucherinnen und Besuchern das Leben der Kriegsknechte näherbringen und aus dem Tagebuch von Peter Hagendorf, einem Söldner des Krieges, berichten, der unter anderem beim Sturm auf Magdeburg dabei war.

Als besonderes Highlight wird die Funktionsweise einer Muskete erläutert und mit dem Nachbau einer einfachen Wallbüchse geschossen – es wird also laut!

Die Sonderausstellung wurde ermöglicht durch Mittel des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der VR-Stiftung für Volksbanken und Raiffeisenbanken, der Volksbank Nienburg, der Wirker Stiftung, der Neuhoff-Fricke-Stiftung und der Hoya-Diepholz’schen Landschaft. DH

Die Führung beginnt um 15 Uhr im Fresenhof, Leinstraße 48, die Führungsgebühr beträgt zwei Euro pro Person zuzüglich Ausstellungseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Sonderaktion der Gruppe „Keines Weibes Knecht“ findet im Anschluss um 16 Uhr statt und ist kostenlos. Der Treffpunkt ist ebenfalls im Museum Nienburg, Leinstraße 48.

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Erstellt:
31. Mai 2019, 11:48 Uhr
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