Am „Dörps-Spektoakel“ des SV Kreuzkrug-Huddestorf nahmen zahlreiche Vereinsmitglieder teil. Foto: SV Kreuzkrug

Am „Dörps-Spektoakel“ des SV Kreuzkrug-Huddestorf nahmen zahlreiche Vereinsmitglieder teil. Foto: SV Kreuzkrug

Kreuzkrug 17.03.2021 Von Die Harke

„Kilometerjacht beim Dörps-Spektoakel“

SV Kreuzkrug-Huddestorf veranstaltet Bewegungs-Wettbewerb für die gesamte Gemeinde

Eine Strecke von fast 25.000 Kilometern wurde von den über 500 Teilnehmern des Dörps-Spektoakels vom 1. bis zum 7. März absolviert. Das entspricht ungefähr einer Strecke von Raddestorf nach Santiago de Chile und wieder zurück. Teilgenommen am Spektoakel haben 15 Ortsteile der Gemeinde Raddestorf sowie auswärtige Vereinsmitglieder. Erlaubt waren alle nicht motorisierten Fortbewegungsmittel (einschl. E-Fahrräder) von den eigenen Füßen, über das Skateboard bis hin zum Fahrrad. Je nach Fortbewegungsart wurden Punkte vergeben, von den Organisatoren zusammengetragen und täglich veröffentlicht. Passend zum plattdeutschen Titel, gingen die Raddestorfer gemeinsam auf „Kilometerjacht“.

Bis zum letzten Tag gab es einen spannenden Wettbewerb, welcher Ortsteil das Rennen für sich entscheidet. Letztlich setzten sich die Westenfelder recht deutlich mit 2 664 Kilometer-Punkten gegenüber den Nachbarn aus Halle (1.895 Punkte) und Griese Brauck (1.638 Punkten) durch.

Die Sieger dürfen sich über einen Gutschein der Landschlachterei Schumacher freuen und können damit das Sieger-Grillen nach dem Lockdown finanzieren.

Der Endstand des Dörps-Spektoakels. Insgesamt kamen alle Ortsteile auf 24.887 Kilometer. Foto: SV Kreuzkrug

Der Endstand des Dörps-Spektoakels. Insgesamt kamen alle Ortsteile auf 24.887 Kilometer. Foto: SV Kreuzkrug

Als „vollen Erfolg“, stuft Organisator Markus Wildenhain vom SVKH das Dörps-Spektoakel ein: „In erster Linie wollten wir während des Lockdowns als Sportverein ‚Flagge‘ zeigen und die Mitglieder sowie Bewohner der Gemeinde nach dem Winter zu etwas Bewegung motivieren. Wir freuen uns, dass so viele dem Aufruf gefolgt sind und etwas für sich und ihre Gesundheit getan haben. Der entstandene Ehrgeiz und der sportliche Wettkampf dienten da als kleiner Anreiz, war aber gar nicht unser vorrangiges Ziel, sondern eher das I-Tüpfelchen auf einer rundum gelungenen Aktion.“

Besonders erfreut haben sie die Verantwortlichen über die vielen Kinder und Senioren gezeigt, die sich ebenfalls auf verschiedenste Arten in das Spektoakel eingebracht haben. Es gab zehn über 80-jährige und 16 Kinder unter fünf Jahren, die teilgenommen haben. „Wichtig war uns, dass jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten teilnehmen kann. Dennoch waren einige dabei, die sich richtig gequält haben und unglaublich viele Kilometer absolviert haben“, sagt Wildenhain. Beate Döhrmann beispielsweise habe auf ihrem Fahrrad mit 405 Kilometern die meiste Strecke abgespult. Aufgrund der Punktebewertung hat Tina Heineking mit 134 Kilometer-Punkten in Form von E-Rad-Touren und zu Fuß die meisten Punkte gesammelt. Die längste zusammenhängende Strecke hat Arnd Schildmeier mit 80 Kilometern auf seinem Fahrrad absolviert.

Positives Feedback aus allen Ortsteilen

Weiterhin gab es viel Resonanz auf die Challenge: „Mit diesen durchweg positiven Rückmeldungen aus allen Ortsteilen haben wir so nicht gerechnet,“ berichtet Wildenhain. „Etliche persönliche und öffentliche Nachrichten über die sozialen Kanäle haben uns erreicht und das Dörps-Spektoakel in dieser Ausführung bestätigt.“ Besonders zu erwähnen bleibt die Grußbotschaft von Heiner Witte aus Halle, der sich die Mühe gemacht hat, einen plattdeutschen Gruß, passend zum Titel der Aktion, zu schicken und allen Teilnehmern und Organisatoren somit seinen Dank auszusprechen.“

Zukünftig sollen weitere Dörps-Spektoakel folgen. „Das Konzept wurde super angenommen. Darauf wollen wir in Zukunft aufbauen und weitere Wettbewerbe in anderen Disziplinen ergänzen“, sagt Organisator Wildenhain abschließend. „Wir freuen uns auf jeden Fall schon auf die kommenden Spektoakel und hoffen, dass dann die 25.000 Kilometer voll werden!“

Weitere Impressionen, Statistiken und den Endstand gibt es auf www.svkh.de

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Erstellt:
17. März 2021, 18:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 36sec

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