Die künftigen Schulkinder der evangelischen Kindertagesstätte Johannisbär besichtigten das Feuerwehrhaus in Langendamm. Stellvertretender Ortsbrandmeister Olaf Eikmann erklärte den Kinder alles rund um die Feuerwehr. Wichert

Die künftigen Schulkinder der evangelischen Kindertagesstätte Johannisbär besichtigten das Feuerwehrhaus in Langendamm. Stellvertretender Ortsbrandmeister Olaf Eikmann erklärte den Kinder alles rund um die Feuerwehr. Wichert

Langendamm 24.05.2018 Von Die Harke

Kinder wollen beim Löschen helfen

Die künftigen Schulkinder der Kita Johannisbär besuchte die Feuerwehr Langendamm

„Wir helfen Olaf beim Löschen, wenn jetzt ein Notruf kommt“, da waren sich die zukünftigen Schulkinder der Kindertagesstätte Johannisbär aus Langendamm einig. Sie waren jetzt zu Besuch im Feuerwehrhaus der Langendammer Ortsfeuerwehr – und hatten festegstellt, dass außer Vize-Ortsbrandmeister Olaf Eickmann keine Feuerwehrmänner oder -frauen da waren. Zuerst zeigte Eickmann, was ein Feuerwehrmann anziehen muss, bevor er zu einem Einsatz fahren kann. Besonders beeindruckt waren die Kinder von den Sicherheitsstiefeln und von der feuerabweisenden Hose. Er erklärte auch, was das große „A“ auf einigen Helmen zu bedeuten hat. Nur die, die diesen Buchstaben auf ihrem Helm haben, dürfen bei einem Einsatz das Atemschutzgerät tragen.

Anhand eines für die Brandschutzerziehung angefertigten Puppenhauses, zeigte Eickmann, was passieren kann, wenn Kinder mit Streichhölzern spielen. Der Rauch verbreitete sich ganz schnell im ganzen Haus und die Rauchmelder piepten los. Dann heiße es, so schnell wie möglich raus aus dem Raum und alle Türen hinter sich schließen, sagte Eickmann. Und: Ganz laut „Feuer“ oder „Es brennt“ rufen, damit alle anderen Mitbewohner auch das Haus verlassen und einen Notruf absetzen. Was die Kinder lernten: „Der Person am anderen Ende des Telefons müssen wir erzählen, wer wir sind, wo wir sind und was passiert ist.“

Nach einer lustigen Löschübung zeigte und erklärte Eickmann den Kindern die Feuerwehrautos. Hinter den ganzen Schläuchen und Materialien befinden sich riesige Wassertanks, damit die Löscharbeiten bei einem Brand sofort beginnen können. Und wo eigentlich sieben Feuerwehrleute sitzen können, passten auch 13 Kinder hin. „Also von uns aus hätte es jetzt zu einem Einsatz gehen können, wir waren bereit“, sagten die Kinder: „Aber leider mussten wir zurück zur Kita, und zum Glück war keiner in Not.“

Zum Artikel

Erstellt:
24. Mai 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 54sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.