Sozialarbeiterin Gesine Schöning und die Kunstwerkstatt „Artenreich“ hatten zu Workshops eingeladen.

Sozialarbeiterin Gesine Schöning und die Kunstwerkstatt „Artenreich“ hatten zu Workshops eingeladen.

Nienburg 17.06.2017 Von Die Harke

Kinderkunst im Nordertor

Sozialarbeiterin Gesine Schöning und Kunstwerkstatt „Artenreich“ hatten zu Workshops eingeladen

Im [DATENBANK=3931]Stadtteilhaus Nordertor[/DATENBANK] führte Sozialarbeiterin [DATENBANK=1433]Gesine Schöning[/DATENBANK] in Kooperation mit der Kunstwerkstatt „Artenreich“ von Januar bis Juni zehn Workshops „KinderKunst im Quartier – KiKuQ“ durch. Die Kinder aus dem Nordertor konnten sich unter kunstpädagogischer Anleitung mit verschiedenen Materialien und Techniken beschäftigen. Gleichzeitig sollten die Kinder in den Bereichen Grob- und Feinmotorik, Kommunikationsfähigkeit, Empathie und der Entwicklung von kreativen Problemlösungsstrategien neue Erfahrungen machen.

Dank der großzügigen Förderung durch die „Hoya-Diepholz’sche Landschaft“ konnten schon im Januar die ersten zehn Kinder Mosaikspiegel herstellen. In weiteren Workshops konnten sie sich beim Schnitzen erproben, für das erwachsene Auge teilweise skurrile Gebilde und Geschöpfe aus Ton herstellen, erste Erfahrungen mit Linolschnitt sammeln, mit Acrylfarben auf Leinwand ganz ohne Themenvorgabe malen und sich als Bildhauer am Speckstein ausprobieren. Die Nachfrage war teilweise so groß, dass Wartelisten geführt werden mussten.

Die tollen Geschichten, die Kalle Dütschke-Sturhan zusätzlich zur fachlichen Anleitung beisteuerte, kleine Erfrischungen wie Wassermelone und vegetarisches Weingummi, und die friedliche, gute Stimmung ließen die Workshops zu ganz besonderen Stunden werden. Es war plötzlich völlig unwichtig, was die Kinder schon können, woher sie kommen, ob und welcher Religion sie angehören, ob sie gut in der Schule sind oder eher nicht so…

„Was kann ich tun, wenn mir beim Hauen auf den Speckstein ein Teil abgesprungen ist, das eigentlich da bleiben sollte? Wie kann ich mich auf Linolschnitt vorbereiten, damit ich nicht wegnehme, was ich noch für mein Bild brauche. Welche Ideen haben die anderen Kinder?“ Das waren nun die wirklich wichtigen Fragen, die oft gemeinsam beantwortet werden konnten und manchmal auch nicht. Eben wie im „wirklichen“ Leben.

Gesine Schöning freut sich: „Als wir am ‚Tag der offenen Tür‘ am 13. Mai bei uns im Stadtteilhaus Nordertor Kinder fragten, welche Angebote sie sich im Haus wünschen, bekam ‚KinderKunst‘ die meisten Stimmen. Der Anfang für (Kinder) – Kunst im Quartier ist also geschafft und wird bestimmt auch weiterhin in der Quartiersentwicklung Wirkung zeigen.“

Und was sagen die Kinder? „Wir finden, das war Spitze!“ Und ganz hoffnungsvoll: „Machen wir das jetzt jede Woche?“

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Erstellt:
17. Juni 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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