Thomas Breer, Michael Suhr und Arne Henrik Meyer (von links) freuen sich auf das Open-Air-Kino auf der Kräher Höhe. BAWN

Thomas Breer, Michael Suhr und Arne Henrik Meyer (von links) freuen sich auf das Open-Air-Kino auf der Kräher Höhe. BAWN

Nienburg 05.08.2019 Von Die Harke

Kino auf der Kräher Höhe mit Hape-Kerkeling-Film

Open-Air-Filmnacht mit „Der Junge muss an die frische Luft“ am 14. September / Karten gibt es ab dem heutigen 5. August

„Der Junge muss an die frische Luft“ heißt der Film und ist zugleich Programm: Am Sonnabend, 14. September, wird der erfolgreiche Film über Hape Kerkeling auf der Kräher Höhe gezeigt. Das hat der Betrieb Abfallwirtschaft (BAWN) mitgeteilt. Open-Air-Kino sei an sich nichts Ungewöhnliches, der Ort allerdings schon: „Als ich zum ersten Mal auf die Kräher Höhe kam, war ich gleich begeistert“, schwärmt Michael Suhr, Inhaber der Firma Suhr Event- und Veranstaltungstechnik. „Ein toller Ort für eine besondere Veranstaltung.“

Für seine Idee eines Open-Air-Kinos auf dem höchsten „Berg“ der Stadt habe Suhr bei BAWN-Vorstand Arne Henrik Meyer nicht lange werben müssen – erst recht nicht, als er seinen Wunsch-Film nannte: „,Der Junge muss an die frische Luft‘ ist wirklich gelungen“, sagt Meyer. „Der Film erzählt Hape Kerkelings Kindheit. Durchaus humorvoll, aber keine Klamotte. Ein Film über die Bedeutung intakter Familienstrukturen. Es hat seinen Grund, dass den Film schon über 3,5 Millionen Leute in Deutschland gesehen haben.“

Veranstalter ist Michael Suhr; präsentiert wird der Kino-Abend vom BAWN mit Unterstützung der Nienburg Energie, deren Geschäftsführer Thomas Breer sowohl von der Idee als auch vom Programm überzeugt ist: „Der Film ist klasse, und die ,Kräher Höhe‘ ideal für so einen Abend. Das ist wirklich etwas Besonderes im Landkreis Nienburg.“ Mit der Veranstaltung will Arne Henrik Meyer außerdem die Kräher Höhe als frei zugänglichen Lern- und Erholungsort stärker ins Bewusstsein rücken: „Die Anlage wird regelmäßig gut besucht, aber es dürfen ruhig auch Leute kommen, die noch nicht hier waren.“

Die drei Partner wollen kein, so Meyer, „Riesen-Spektakel“ veranstalten, sondern setzen auf einen „entspannten Abend. Wie bei einem Club-Konzert“. Dazu sorgen die Bürgerstiftung Nienburg und die Feuerwehr Langendamm für Alkoholfreies, Wein, Bier und Bratwurst.

Und es gebe eine ganz besondere Aussicht auf die Nienburger Martinskirche im Süden bis zum Bücker Dom im Norden. Wer dieses Panorama im schwindenden Tageslicht bewundern wolle, sollte ein paar Minuten vor dem Film-Start da sein, rät Meyer: „Um 20 Uhr geht die Sonne unter, dann fängt der Film an.“

„Auf die Abendkasse sollte man sich aber lieber nicht verlassen“, empfiehlt Michael Suhr: „Die Tickets werden ganz schnell weg sein.“

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Erstellt:
5. August 2019, 09:16 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 15sec

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