Arne Hildebrandt DH

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Landkreis 16.08.2019 Von Arne Hildebrandt

Kippen, Hundekot und Pferdeäpfel

Guten Tag

Nicht nur Hundekot, auch Pferdeäpfel sind auf öffentlichen Straßen und Wegen zu beseitigen. „Pferde hinterlassen auch Kot, das ist eine noch größere Schweinerei als bei Hunden“, sagte Ortsbürgermeister Tim Hauschildt (CDU) Mittwochabend in der Sitzung des Ortsrates von Erichshagen-Wölpe.

Der Ortsrat empfiehlt deshalb, in der Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Stadt Nienburg auch die Beseitung von Pferdeäpfeln aufzunehmen. Wie das praktisch aussehen soll? Eigentlich müsste der Reiter Schaufel, Besen und Behälter dabei haben, um die Hinterlassenschaften seines Gauls gleich aufzusammeln. Umsetzbar ist das nicht. Auf dem Pferd ist kein Platz dafür. Und wo will man die Pferdeäpfel lassen?

Die Verordnung ist elf Jahre alt und wird zurzeit überarbeitet. Die Ratsgremien sollen sich nun dazu äußern. Dieter Klötzing (SPD) befürchtet, dass er künftig 50 Euro Bußgeld zahlen muss, wenn er mit seinem Enkel Enten füttert. „Das ist hart“, befand er. Ordnungsamtsleiter Bianka Röhrig klärte auf: „Das Problem ist: Das Brot zieht Ratten an. Gerade die wildlebendenWasservögel soll man nicht füttern.“

Was die Verordnung auch regelt: Zigarettenkippen und Kaugummis sind in die dafür vorgesehenen Behältnisse zu entledigen. Leider halten sich Raucher nicht daran, sonst würden nicht so viele Kippen auf den Wegen liegen. Was viele wohl nicht wissen: Zum Schutz der Kinder und Jugendlichen ist es in Nienburg auf Kinderspiel- und Bolzplätzen verboten, alkoholhaltige Getränke zu verzehren und zu rauchen.

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Erstellt:
16. August 2019, 21:27 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 44sec

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