Arne Hildebrandt DH

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Landkreis 19.12.2018 Von Arne Hildebrandt

Kippen gehören in den Müll

Guten Tag

Mehr als fünf Billionen Zigaretten werden weltweit jährlich geraucht. Die meisten davon Filterzigaretten. Etwa drei von vier Kippen landen einfach in der Landschaft, berichtete die HARKE am Mittwoch. Rudolf Engelmann (80) aus Liebenau ärgert sich maßlos darüber. Gestern rief er die HARKE an, berichtete über die vielen Kippen, die auf einem Parkplatz der Geschäfte im Wesertor in Nienburg liegen. Als er dort gestern Geld aus dem Automaten holen wollte, sah er, wie eine Raucherin die Kippe achtlos auf den Boden warf.

„Zig Kippen lagen da schon“, berichtete er. „Diese Schmutzfinken.“ Kippen gehören in den Aschenbecher oder in den Mülleimer, meint der 80-Jährige. Recht hat er. Er selbst ist Raucher. „Aber ich rauche nicht im Freien und nur dort, wo es erlaubt ist“, erzählt er.

„Die Leute steigen aus dem Auto aus, stecken sich eine Zigarette an, und bevor sie in den Laden gehen – schnipps schmeißen sie die Kippen auf den Boden. So ein Umweltfrevel“, schimpft er.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze möchte, dass sich die Tabakindustrie künftig an den Kosten für Reinigungsarbeiten wegen weggeworfener Zigaretten beteiligt. Noch einfacher wäre es, wenn die Zigaretten gar nicht erst auf dem Boden landen würden.

Bundesumweltministerin Svenja Schulze möchte, dass sich die Tabakindustrie künftig an den Kosten für Reinigungsarbeiten wegen weggeworfener Zigaretten beteiligt. Noch einfacher wäre es, wenn die Zigaretten gar nicht erst auf dem Boden landen würden.

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Erstellt:
19. Dezember 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 31sec

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