Das Rollkunstlauf „Dream Team“ um die Lie- benauerin Kira Gilster feierte EM- Bronze in Portugal. Gilster

Das Rollkunstlauf „Dream Team“ um die Lie- benauerin Kira Gilster feierte EM- Bronze in Portugal. Gilster

07.05.2016

Kira Gilster gewinnt in Portugal EM-Bronze

Rollkunstlauf: Liebenauerin und ihr „Dream Team“ wollen auch bei der WM im September glänzen

Matosinhos. Toller Erfolg für das Dream Team der Rollkunstläuferinnen um Kira Gilster. Bei der EM im portugiesischen Matosinhos landete die Liebenauerin mit ihrer Mannschaft beim Formationslaufen auf dem dritten Rang. Mit der Weltmeisterschaft im September steht schon der nächste große Wettkampf bevor.

Jubel und Freudentränen bei den Europameistern von 2015. Die Mühen hatten sich gelohnt. Seit Dezember 2015 wurde an der neuen Kür zu den Klängen des Musicals “Les Misérables“ gefeilt. Einige der erfahrenen Läufer des 22-köpfigen Teams mussten, nach der WM in Kolumbien im letzten Jahr, berufsbedingt aussteigen. Die Mannschaft wurde mit sieben Nachwuchssportlerinnen, die nun ihre erste EM-Erfahrung sammeln konnten, aufgestockt.

Bis eine Woche vor Abflug, wurde die Kür, trotz des intensiven Trainings in den Einzeletappen, nicht ein einziges Mal komplett durchgelaufen. Aufgrund der vielen neuen Läuferinnen sowie der neuen Choreografie, die erst beim letzten Training auf deutschem Boden komplett war, war die Sicherheit im Programm und in den Schritten noch lange nicht ausgereift. Auch die Kleider konnten erst am Abend vor dem großen Tag fertiggestellt werden, weshalb eine gewisse zusätzliche Aufregung im Team zu spüren war.

Nach einem sicher durchlaufenen Programm beim offiziellen Training am Samstagvormittag gewann die Mannschaft an Sicherheit.

Am Abend präsentierten die Athleten des Dream Teams ihre Kür mit der Startnummer eins vor rund 3500 Zuschauern in der Wettkampfarena. Es wurde, trotz eines kleinen Patzers bei einem Kreuzungsmanöver am Anfang der Kür, bei dem zwei Läuferinnen stürzten, ein sauberes und ausdrucksstarkes Programm mit deutlich ausgelaufenen Bildern und zahllosen Kreuzungen. Nach der letzten Darbietung begann noch einmal das große Zittern, bis auf der Anzeigetafel das Endergebnis aufleuchtete. Lediglich zwei italienische Mannschaften konnten sich vor dem deutschen Team platzieren.

„Diese Platzierung war mehr, als sich alle unter den erschwerten Bedingungen hatten vorstellen können“, wollte Kira Gilster den Bronzerang nicht hoch genug einschätzen. Der Saisonhöhenpunkt wird im September die Weltmeisterschaft in Italien sein. DH

Kira Gilster Gilster

Kira Gilster Gilster

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Erstellt:
7. Mai 2016, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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