25.11.2012

Klagen verzögern den Baubeginn

Ortsumgehung Barenburg: die Planung steht

Kirchdorf (DH). Das Geld steht bereit, die Planung ist fertig: Die Ortsumgehung Barenburg könnte jetzt gebaut werden. Doch fünf Klagen von Bürgern aus der Gemeinde Barenburg verzögern den Baubeginn. Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Axel Knoerig fand daher zum zweiten Mal ein Gespräch zum aktuellen Sachstand mit Uwe Schindler, Leiter des Nienburger Geschäftsbereiches der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, im Rathaus der Samtgemeinde Kirchdorf statt. Zugegen waren außerdem die Landtagsabgeordneten Karsten Heineking und Karl-Heinz Klare, Samtgemeindebürgermeister Heinrich Kammacher, der stellvertretende Barenburger Bürgermeister Hermann Dencker und der Fachbereichsleiter der Samtgemeinde Kirchdorf, Günther Dahm.

„Wir werden in dieser Sache nicht den Druck aus dem Kessel lassen“, betonte Knoerig. „Denn die Mittel werden erst freigegeben, wenn keine Klagen mehr vor dem Bundesverwaltungsgericht anhängig sind. Die Ortsumgehung ist zwar im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf eingestuft, doch sollten dringendere Baumaßnahmen anderswo notwendig werden, könnte die Gelder zwischenzeitlich dorthin vergeben werden.“

Zwecks schneller Einigung mit den fünf Klägern haben Knoerig und Heineking ein Mediationsverfahren angeregt. Erstmalig im Landkreis Diep-holz wird dabei versucht, parallel zum schwebenden Rechtsverfahren einen Konsens aller Beteiligten zu erzielen.

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Erstellt:
25. November 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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