Klassenraum statt didacta: Per Videokonferenz erfuhren Carolina Scherer, Vivien Rauber und Simone Volkhausen (von links) am Donnerstagnachmittag, dass sie im Wettbewerb um den Deutschen eTwinning-Preis den 3. Platz belegt haben. Applaus gab es von Schulleiter Lutz Kulze-Meyer. Foto: Hagebölling

Klassenraum statt didacta: Per Videokonferenz erfuhren Carolina Scherer, Vivien Rauber und Simone Volkhausen (von links) am Donnerstagnachmittag, dass sie im Wettbewerb um den Deutschen eTwinning-Preis den 3. Platz belegt haben. Applaus gab es von Schulleiter Lutz Kulze-Meyer. Foto: Hagebölling

Nienburg 27.06.2020 Von Edda Hagebölling

Klassenraum statt didacta

Siegerehrung per Videokonferenz: MDG landete im Wettbewerb um den Deutschen eTwinning-Preis auf Platz 3

„Corona ist ein Doofmann.“ Zu diesem Ergebnis kamen nicht nur die Kinder in der Heimat von Sabine Nemec von der Bezirksregierung in Düsseldorf, sondern auch all die Schülerinnen und Schüler, die sich für den Deutschen eTwinning-Preis qualifiziert hatten. Im Kreis Nienburg waren das die Mädchen und Jungen um Simone Volkhausen, Lehrerin am Marion-Dönhoff-Gymnasium in Nienburg.

Die Jugendlichen erfuhren am Donnerstagnachmittag in einer Videokonferenz, dass sie mit ihrem Projekt auf dem 3. Platz gelandet waren. Eigentlich sollte die Preisverleihung vor den Osterferien auf der didacta in Stuttgart stattfinden. „Alles war bestens vorbereitet, die Zimmer waren längst gebucht“, wie Sabine Nemec im Verlauf der Videokonferenz weiter betonte. Doch dann kam Corona. Statt zu der renommierten Bildungsmesse didacta nach Stuttgart zu reisen, fanden sich jetzt neben Simone Volkhausen und Schulleiter Lutz Kulze-Meyer Carolina Scherer und Vivian Rauber stellvertretend für die gesamte Projektgruppe in einem der zahlreichen Klassenräume im MDG-Hauptgebäude ein.

Die Siegerehrung im Rahmen des Deutschen eTwinning-Preises 2019 fand coronabedingt per Videokonferenz statt. Foto: Hagebölling

Die Siegerehrung im Rahmen des Deutschen eTwinning-Preises 2019 fand coronabedingt per Videokonferenz statt. Foto: Hagebölling

Qualifiziert hatte sich die Gruppe mit ihrem Projekt „eTwinzine“. Einem Magazin, dass die MDG-Gruppe zusammen mit anderen Schülerinnen und Schülern aus Polen, Spanien, Italien, Griechenland, der Ukraine, der Türkei und Frankreich erstellt hatte. Digital und ausnahmslos auf englisch.

Für diese Arbeit war das Team um Simone Volkhausen im vergangenen Jahr bereits mit dem nationalen Qualitätssiegel ausgezeichnet worden.

Das sollte in diesem Jahr noch getoppt werden. Das MDG erhielt zusätzlich das Schulsiegel e-Twinning-School.

„eTwinning ist sozusagen der digitale Blick über den Tellerrand nach Eurpa. Es vernetzt Schulen in Europa über das Internet, indem es Schulklassen die Möglichkeit bietet, Projekte online mit Klassen in anderen europäischen Ländern durchzuführen“, erläutert Simone Volkhausen.

„Die Schülerinnen und Schüler sind in der Regel begeistert davon, mit Gleichaltrigen in anderen Ländern Europas in Kontakt zu treten und mit ihnen zu kommunizieren“, so Volkhausen weiter.

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Erstellt:
27. Juni 2020, 17:45 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 55sec

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