Henrike von Heimburg und Trude Mészár bilden das „Pelion Duo“. Wilfried Beege

Henrike von Heimburg und Trude Mészár bilden das „Pelion Duo“. Wilfried Beege

Bad Rehburg 10.04.2019 Von Die Harke

Klassik diesmal für Cello und Klavier

„Pelion Duo“ am Samstag in der Romantik

Mit dem „Pelion Duo“ steht am Samstag, 13. April, eine Sternstunde der Kammermusik auf dem Programm in der Reihe „Weltklassik am Klavier“ um 17 Uhr in der Wandelhalle der „Romantik Bad Rehburg“. Henrike von Heimburg am Klavier und Trude Mészár am Cello sorgen mit ihrem Programm „Herrliche Sonaten: Fantasien und Formen der Natur!“ für eine musikalische Auszeit für die Seele. Dabei spannen sie einen Bogen von den beiden Komponistinnen Fanny Hensel und Luise Adolpha Le Beau über Beethoven zu Grieg.

Die musikalischen Wege des „Pelion Duos“ mit Henrike von Heimburg und Trude Mészár trafen sich in der gemeinsamen Studienzeit in Saarbrücken. Seit 2008 konzertieren sie und widmen sich mit viel Hingabe einem Repertoire, welches vom Barock bis in die Moderne reicht. Sie zeichnen sich durch Farbenvielfalt im Klang und ihr besonderes Augenmerk auf Texttreue und Offenheit gegenüber Neuem aus. Ihr gemeinsames Spiel verschmilzt zu einem Ganzen, wie es dem Duo schon oft bescheinigt wurde.

Beide Musikerinnen haben ihre pädagogischen und künstlerischen Abschlüsse in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Sie schlossen gemeinsam in Saarbrücken einen Kammermusik-Master bei Prof. Tatevik Mokatsian mit Bestnote ab und verfeinern ihr Zusammenspiel durch Kurse und Konzerte unter anderem auf dem Berg Pelion in Griechenland, der dem Duo den Namen gab.

Werke der Komponistinnen Fanny Hensel und Luise Adolpha Le Beau werden eingerahmt von den Schwergewichten Ludwig van Beethoven und Edvard Grieg. Während Hensel noch die Veröffentlichung ihrer Werke familiär und standesgemäß verboten wurde, sie dennoch die berühmten Sonntagsmusiken in Berlin ins Leben rief, konnte Le Beau (mit Bekanntschaft der Komponisten wie Brahms, Clara Schumann, Liszt) nur ein paar Jahre später eine weitumfassende Karriere als Pianistin, Komponistin und Kritikerin machen.

Wie schon Hensel studierte Grieg bei Ignaz Moscheles. Die beiden verbindet kompositorisch, und ebenso mit Beethoven, im Besonderen der musikalische Gestus: Musik voller Sturm und Drang, naturgewaltiger Szenen, romantischer Einkehr; Fantasien, gewoben aus erzählerischem Stoff, immerzu in spannendem Tonfall mit viel Ruhe zur Ausbreitung musikalischer Gedanken.

Eintritt: 25 Euro, Studenten: 15 Euro, Jugendliche bis 18 Jahren frei. Reservierungen unter Telefon (02 11) 9 36 50 90, an info@weltklassik.de oder in der „Romantik Bad Rehburg“. Info: www.badrehburg.de.

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Erstellt:
10. April 2019, 10:04 Uhr
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