Dankende Worte und kleine Geschenke: Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer und Ute Müller vom Haus der Generationen (Zweite von rechts) würdigten die Arbeit vom Team der Kleiderkammer.Foto: Samtgemeinde Mittelweser

Dankende Worte und kleine Geschenke: Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer und Ute Müller vom Haus der Generationen (Zweite von rechts) würdigten die Arbeit vom Team der Kleiderkammer.Foto: Samtgemeinde Mittelweser

Stolzenau 26.03.2020 Von Die Harke

Kleiderkammer ist jetzt geschlossen

Fehlende Nachfrage bei Angebot in Stolzenau / Dank für Helfer

Die Kleiderkammer an der Hohen Straße in Stolzenau in den Räumen einer früheren Videothek ist seit Ende Februar geschlossen. Zu diesem Schritt hat sich die Samtgemeinde nach eigenen Angaben in Absprache mit dem Team der Kleiderkammer und dem Stolzenauer Haus der Generationen entschlossen, weil die Nachfrage nach Kleidung, Spielzeug und Haushaltsgegenständen erheblich nachgelassen hatte. Die Artikel werden nun im Kleiderladen der Diakonie am Holzhäuser Weg 20 in Stolzenau angeboten.

Samtgemeindebürgermeister Jens Beckmeyer überraschte die ehrenamtlichen Helferinnen am letzten Öffnungstag der Kleiderkammer mit einem Blumenstrauß und sprach seinen Dank für die unermüdliche Unterstützung aus. Auch Ute Müller vom Haus der Generationen, das das Team während der ganzen Zeit begleitet und unterstützt hatte, bedankte sich bei allen Ehrenamtlichen mit einem kleinen Präsent.

Im November 2015 öffnete die Kleiderkammer Stolzenau erstmals ihre Türen in der Schulstraße 5 im alten Schulgebäude und bot so zahlreichen ankommenden Flüchtlingen eine Hilfestellung.

Da dort eine Notunterkunft für Asylsuchende errichtet werden sollte, zog die Kleiderkammer im April 2016 an die Hohe Straße

„Die Kleiderkammer wurde von Beginn an tatkräftig von Ehrenamtlichen aus der Samtgemeinde Mittelweser geführt und unterstützt. Später halfen auch Frauen aus Flüchtlingsfamilien, die Kleiderkammer ehrenamtlich zu führen“, heißt es von der Samtgemeinde Mittelweser.

Durch die Kleiderkammer seien auch Freundschaften und Kontakte zwischen einzelnen Familien entstanden, so dass die Kleiderkammer auch zu einer kleinen Begegnungsstätte geworden sei.

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Erstellt:
26. März 2020, 13:01 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 43sec

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