Der Kleinbus, in dem die Rumänen saßen, wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Foto: Schiebe

Der Kleinbus, in dem die Rumänen saßen, wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Foto: Schiebe

Holte 22.06.2020 Von Uwe Schiebe

Kleinbus prallt gegen Lastwagen

Mit Erntehelfern voll besetzter Wagen übersieht auf B214 Lkw / keine Verletzten

Riesenglück hatten neun aus Rumänien stammende Erntehelfer am Montagvormittag: Sie überstanden auf der B214 in der Gemarkung Weberkuhle einen Unfall ihres Kleinbusses mit einem Lastwagen unverletzt.

Der Opel Vivaro mit den Erntehelfern wollte nach Angaben von Feuerwehrpressesprecher Uwe Schiebe aus Pennigsehl kommend vom Großen Heideweg rechts auf die Bundesstraße in Richtung Nienburg abbiegen. Der Fahrer des Kleinbusses geriet beim Abbiegen über die Fahrbahnmitte hinaus und prallte gegen den seitlichen Unterfahrschutz eines in Richtung Sulingen fahrenden Sattelzugs.

Bei dem mit 24 Tonnen Kartoffeln beladenen Lastwagen wurde der Hydrauliktank aufgerissen, sodass erhebliche Mengen von Öl ausliefen. Die Insassen des Kleinbusses konnten ihr stark beschädigtes Fahrzeug unverletzt verlassen.

Aus dem beschädigten Lastwagen lief Hydrauliköl aus. Foto: Schiebe

Aus dem beschädigten Lastwagen lief Hydrauliköl aus. Foto: Schiebe

Die Feuerwehren aus Holte-Langeln und Wietzen sperrten zunächst die Bundesstraße 214 ab und versuchten, das auslaufende Hydrauliköl aufzufangen. Außerdem wurde die Fahrbahn mit Ölbindemittel abgestreut. Die untere Wasserbehörde des Landkreises wurde alarmiert und sollte entscheiden, ob das Grün entlang der Straße wegen der ausgelaufenen Stoffe ausgekoffert werden musste.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr unter der Leitung von Ortsbrandmeister Malte Jokiel reinigten die Fahrbahn von Trümmerteilen. Sowohl der Lkw als auch der Kleinbus waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden. Die B214 war für die Dauer der Unfallaufnahme und Beseitigung der Trümmerteile von der Straße für mehr als zwei Stunden gesperrt. Hinter der Unfallstelle bildete sich schnell ein Stau.

Gegen 14 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Neben etwa 20 Einsatzkräften der Feuerwehr waren auch der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Über die Schadenshöhe konnten vor Ort keine Angaben gemacht werden.

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Erstellt:
22. Juni 2020, 15:45 Uhr
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