Nach dem Visitationsgottesdienst: Pastor Jens Mahlmann, Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller mit „Oskar aus der Tonne“ – umgeben von Kirchenvorsteherinnen und -vorstehern aus Nendorf und Raddestorf, Ilse Klein-Schumacher und Organist Hans-Jürgen Risch. Foto: Müller

Nach dem Visitationsgottesdienst: Pastor Jens Mahlmann, Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller mit „Oskar aus der Tonne“ – umgeben von Kirchenvorsteherinnen und -vorstehern aus Nendorf und Raddestorf, Ilse Klein-Schumacher und Organist Hans-Jürgen Risch. Foto: Müller

Nendorf 25.02.2020 Von Die Harke

Kleines Gemeindehaus soll gebaut werden

Visitation der Kirchengemeinde Raddestorf und Nendorf / Abschluss mit „Oskar aus der Tonne“

Fröhlich und zugleich besinnlich endete die Visitation der Kirchengemeinden Nendorf und Raddestorf mit einem abendlichen Festgottesdienst am Karnevalssonntag. Pastor Jens Mahlmann griff in seiner Predigt noch einmal das Thema der regionalen Kanzeltauschreihe „Alles was ihr tut“ auf und trat mit Handpuppe „Oskar aus der Tonne“ in einen spannenden Dialog zur Unvermeidbarkeit und zur Vermeidbarkeit von Müll.

Dabei durfte auch zur Überraschung und Freude der Gottesdienstbesucher und -besucherinnen das bekannte Oskar-Lied ‚ „Ich mag Müll“ nicht fehlen, das vom Organisten Hans-Jürgen Risch auf dem Klavier begleitet wurde.

In ihrem Grußwort an die Gemeinde blickte Superintendentin Dr. Ingrid Goldhahn-Müller auf gleich mehrere erfreuliche Entwicklungen in den seit elf Jahren pfarramtlich verbundenen Gemeinden zurück. So kam in gemeinsamer Arbeit zwischen Nendorf und Raddestorf der Kindergottesdienst in Form eines Kinderbibelfrühstücks neu in Schwung. In beiden Gemeinden sind die Posaunenchöre zahlenmäßig gewachsen und haben auch Kinder und Jugendliche in ihrer Mitte.

Beide Orgelbänke konnten nach Erkrankung des langjährigen Organisten Wilhelm Dreyer mit Hans-Jürgen Risch wieder besetzt werden. Die Gemeindekreise stehen „fest gegründet“ und sind mit dem „Jüngeren Frauenkreis“ und dem Bibelkreis auch auf Menschen der mittleren Generation zugeschnitten.

Beide Gemeinden haben nach Aussage von Martin Möhring von Kirchenamt Wunstorf und Ilse Klein-Schumacher aus dem Kirchenkreisvorstand sorgsam gewirtschaftet, einen ausgeglichenen Haushalt und derzeit wichtige Bauvorhaben vor sich. In Raddestorf soll der Bau eines kleinen funktionalen Gemeindehauses verwirklicht werden; die Gemeinde Nendorf geht nach erfolgter Sanierung der Außenfassade der Kirche demnächst auf eine Innenrenovierung der Martinskirche zu.

Sorgen und Wünsche bereitet hingegen der Bereich der Jugendarbeit. Wie in vielen Gemeinden der Landeskirche ist es auch in Nendorf und Raddestorf schwer, junge Leute nach der Konfirmation zum weiteren Mitmachen zu begeistern. Hier erhoffen sich die Kirchenvorstände durch eine Beratung durch Kirchenkreisjugendwart Marc-André Kölling und die personelle Verstärkung der Jugendarbeit, die jüngst auf der Kreissynode beschlossen wurde, Hilfe und neue Impulse.

Abschließend dankte die Superintendentin allen in den beiden Gemeinden Haupt- und Ehrenamtlichen und allen, die sich treu zu ihrer Kirche vor Ort halten, für alle Treue und Einsatzbereitschaft.

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Erstellt:
25. Februar 2020, 13:21 Uhr
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