Mit einem Blumenstrauß bedankt sich Walter Busse, Ortsbeauftragter der Landesberger Johanniter, bei Astrid Ewert auf der Jahresversammlung für ihre zuverlässige und vorbildliche Arbeit im heimischen Ortsverband. Marc Lüpkemann

Mit einem Blumenstrauß bedankt sich Walter Busse, Ortsbeauftragter der Landesberger Johanniter, bei Astrid Ewert auf der Jahresversammlung für ihre zuverlässige und vorbildliche Arbeit im heimischen Ortsverband. Marc Lüpkemann

Landesbergen 04.04.2018 Von Die Harke

Kleingruppe für Leeseringer Krippe

Jahreshaupversammlung in Landesbergen: Johanniter melden Rekorde

Mit 60 Kindern- und Jugendlichen hat die Nachwuchsgewinnung der Landesberger [DATENBANK=2168]Johanniter[/DATENBANK] eine neue Rekordmarke erreicht, der Johanniter-Jugend gehören in der Altersgruppe bis 25 Jahren nun 123 Mitglieder an. Für ihre Betreuung stehen fünf Gruppen mit insgesamt 14 Jugendleitern unter Leitung von Jana Sudmann zur Verfügung, teilen die Johanniter mit. Aber nicht nur die Jugendarbeit innerhalb des heimischen Verbandes sei eine der tragenden Säulen die Walter Busse, Ortsbeauftragter der Landesberger Hilfsorganisation optimistisch in die Zukunft blicken lasse. Auf der Jahresversammlung zog Busse auch für andere Aufgabenfeldern positive Bilanzen. So existierten in Husum seit Jahresbeginn zwei von den Johannitern betriebene Krippengruppen, die ebenfalls von den Johannitern betriebene Kindertagesstätte „Kinder(t)räume“ am Standort in Leeseringen solle zudem um eine Kleingruppe erweitert werden.

Ausbildungsleiter Rolf Princk präsentierte das Ergebnis der Ausbildungszahlen des vergangenen Jahres, welches mit 120 Kursen rund um die Erste-Hilfe Schulung über Notfalltrainings für Arztpraxen über Betriebshelferschulungen bis hin zu Schulungen in Erste Hilfe am Kind eine Rekordmarke erreicht habe.

Stark frequentiert gewesen seien auch die künftig unter der Leitung von Nils Raake stehenden Schnell-Einsatz-Gruppen (SEG) an den Standorten Landesbergen und Hoya. Das Anforderungsprofil reichte vom Zugunglück am 30. Juni in Leese, über einen dreitägigen Dauereinsatz beim Hochwasseralarm während des Sommers im Landkreis Hildesheim, über einen Evakuierungseinsatz nach einem Bombenfund in Stolzenau bis hin zum Großeinsatz beim Live-Rollenspiel auf dem Rittergut in Brokeloh.

Das Team um Günter Graue habe bei sechs Altpapiersammlungen insgesamt 54 Tonnen Rohstoff eingesammelt. Auch im Ausschuss Rettungsdienst des Landkreises Nienburg würden die Johanniter künftig mit Walter Busse als Vertreter präsent sein.

Busse bedankte sich bei Astrid Ewert, die nach einer zweijährigen Tätigkeit im adminstrativen Bereich des Ortsverbandes eine neue berufliche Herausforderung antritt. Bei den Landeswettkämpfen in Otterndorf sind die heimischen Johannitern in diesem Jahr mit drei Teams in den Kategorien der A-, C- und S-Mannschaften an den Start, angestrebt werden wieder Platzierungen auf den vorderen Plätzen.

Im Januar begehen die Landesberger Johanniter ihr 50-jähriges Jubiläum, die Vorbereitungen für diese Großereignis würden laufen bereits auf Hochtouren laufen.

Heidrun Kuhlmann, Bürgermeisterin von Landesbergen, sowie Arnd Focke, Bürgermeister von Estorf, seien Ehrengäste der Jahreshaupversammlung gewesen. „Ich bin absolut beeindruckt, auf euch ist immer Verlass“, hob Kuhlmann abschließend hervor.

Zum Artikel

Erstellt:
4. April 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 2min 10sec

Artikel empfehlen

Artikel Aktionen


Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.