„So schön war die Zeit“, singen die „Herzen in Terzen“. Herzen in Terzen

„So schön war die Zeit“, singen die „Herzen in Terzen“. Herzen in Terzen

Rodewald 12.10.2018 Von Die Harke

Kleinkunst auf Plattdeutsch

Vielfältige Veranstaltungen in den kommenden Monaten im Binderhaus Rodewald

Die Gruppe „Klangklör“ tritt am Samstag, 23. März 2019, mit ihrem Programm „Sommersünn’ un Grummelwolken“ auf. Sie besteht aus der plattdeutschen Autorin Gertrud Herzog und den Musikern Franz kl. Holthaus, Achim Bütow und Andrea Kuper. Beginn ist um 20 Uhr, Eintritt: zehn Euro. Vielfältige Veranstaltungen finden in den kommenden Monaten im Binderhaus Rodewald statt. Eintrittskarten stehen ab sofort zur Verfügung. Den Auftakt macht „Das Alltagsgeschirr mit Goldrand“am Sonntag, 21. Oktober, um 15 Uhr: Das ist eine Lesung „mit Genuss“.

Annette Fitzen liest aus ihrem Buch „Herzens-Texte“. Wahre Geschichten, die das Leben eigentlich selbst schreibt; facettenreich, von ganz laut bis sehr leise, zum Lächeln, Schmunzeln, Lachen und Weinen. Ganz alltägliche Situationen erscheinen in einem neuen Licht, wie eine Tasse Kaffee aus Omas gutem Geschirr mit Goldrand – an einem ganz normalen Wochentag. Eintritt: zehn Euro inklusive Kaffee und Kuchen satt. „Den Kleinen Prinzen“ nach Antoine de Saint-Exupéry betrachtet Erzählkünstlerin Jana Raile am Samstag, 3. November, um 20 Uhr (Eintritt: zehn Euro).

Der Dichter baut in seiner Geschichte einen direkten Kontakt zum Publikum auf und schafft eine Nähe, der man sich nicht entziehen kann – und will. Im Ringen um die Wahrheit fächert die Geschichte des Kleinen Prinzen die bunte Palette der Menschlichkeit auf.

Im prinzlichen Mikrokosmos zeigt die Erzählkünstlerin Jana Raile ein unglaubliches Wandlungstalent. Mit Leichtigkeit und Spiel schlüpft sie in die unterschiedlichsten Rollen vom König zum Eitlen, vom Säufer zum Geschäftsmann, vom Fuchs zur Schlange. „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“: Im Anschluss an die Erzählung bietet Jana Raile Raum für Gespräch und Austausch. Einzelne Szenen werden betrachtet, einfühlsam gedeutet und verschiedene Sichtweisen in Hinblick auf Sterben, Tod und Trauer beleuchtet.

[b]Kleinkunst auf Plattdeutsch unter dem Motto „Wat denn?“ von und mit Brigitte Wehrhahn gibt es am Samstag, 26. Januar 2019, um 17 Uhr (Eintritt: 13 Euro). Brigitte Wehrhahn erzählt plattdeutsch von früher und heute. Ihre Geschichten handeln von Männern und Frauen, die eigentlich nicht zusammenpassen. Von der regionalen und überregionalen aktuellen Politik, eben von den alltäglichen Dingen des Lebens. Um Trump kommt sie natürlich auch nicht herum.

Ihre Meinung dazu, er guckt als wenn er das Licht angeschaltet hat, aber keiner zu Hause ist. Das geht allerdings hin und wieder auch manchen Politikern in unserem Lande so. Es ist kurzweilig und lustig, regt aber auch zum Nachdenken an. Die „Herzen in Terzen“– Deutschlands dienstälteste Girlgroup – gehen baden! „So schön war die Zeit!“ heißt ihr Programm, das sie am Samstag, 23. Februar 2019, um 20 Uhr darbieten (Eintritt: 15 Euro).

„Herzen in Terzen“ sind ganz entspannt im Hier und Jetzt; sie gehen baden – bevor sie in Pension gehen – mit Quietscheente und Gummiboot! Schluss mit der mehr oder weniger erfolgreichen Suche nach dem einen Richtigen! Die große Jubiläumsshow zeigt alte Bekannte und neue Unbekannte.

Der Name „Klangklör“ ist Programm. Die Klangfarben der Musik sind von Folk, sanftem Rock und Klassik geprägt. Vorgetragen mit Gitarre, Mundharmonika, Querflöte und Gesang, geben sie dem Ganzen eine sehr persönliche Note.

Es gibt viele jahrhundertalte Volksweisen auf hoch- und plattdeutsch, die an Aktualität nie verlieren. Plattdeutsche, mündlich überlieferte Lieder werden gesammelt und – etwas aufgepeppt – vorgetragen. Hier wird Althergebrachtes mit dem Neuen verbunden. Texte und Musik umspielen und ergänzen sich dabei.

Andreas Kuper hat einige Gedichte ihrer Mutter Gertrud Herzog auf folkige Weise interpretiert und vertont. Diese Lieder sind Teil des Programms, das ansonsten vor allem aus altem Liedgut besteht.

Gertrud Herzog liest passend zu den Liedern ihre plattdeutschen Geschichten und Gedichte. Sie erzählen vom Kommen und Gehen, von den Sonnen- und Schattenseiten des Lebens. Die weltweiten Veränderungen auf der Erde und in der Gesellschaft spielen eine große Rolle in den Geschichten und den Gedichten. Mal sind sie lustig und amüsant, dann auch nachdenklich und tiefsinnig.

Eintrittskarten im Vorverkauf bei Getränkemarkt Poppe, der Volksbank Rodewald und Happens Bauerndiele in Rodewald, sowie telefonisch bei Ursula Holldorf unter (05074)566. www.binderhaus-rodewald.de

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Erstellt:
12. Oktober 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 3min 06sec

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