Die Redaktion freut sich über die neue Klimaanlage. Benötigt wird sie bei den aktuellen Temperaturen (noch) nicht. Foto: Schwiersch

Die Redaktion freut sich über die neue Klimaanlage. Benötigt wird sie bei den aktuellen Temperaturen (noch) nicht. Foto: Schwiersch

Nienburg 07.07.2020 Von Holger Lachnit

Klimaanlage bleibt aus

Guten Tag!

Das HARKE-Verlagshaus an der Nienburger Stadtgrenze ist ein Glaskasten. Sobald die Sonne darauf scheint, wird es drinnen muckelig warm. Vor allem, wenn man in einem Großraumbüro mit vielen Computern arbeitet. Dies trifft auf die Redaktion im besonderen Maß zu, die im ersten Stock auf der Südwestseite des Gebäudes untergebracht ist.

Hinzu kommt, dass das Verlagsgebäude kein Neubau nach neuesten Energiestandards ist. Stahl, Glas und Aluminium sind leider keine gute Wärmedämmung. Doch der Verlag hat stets etwas getan, um zu verhindern, dass seine Redaktion irgendwann gar gekocht wird: Zunächst wurden außen am Gebäude Jalousien angebracht. Später folgte innen eine ausgeklügelte Sonnenschutz-Lamellen-Konstruktion, bis vor einigen Jahren wärmeabsorbierende Fensterscheiben eingebaut wurden. Der Erfolg der ganzen Maßnahmen war – sagen wir es mal ganz ehrlich – eher begrenzt.

Doch jetzt ist alles anders: Die Redaktionsetage wurde mit einer funkelnagelneuen Klimaanlage ausgestattet. Wochenlang waren Handwerker im Gebäude unterwegs, bohrten Löcher in Beton, verlegten Leitungen, bis schließlich das Werk vollendet war.

Und dann kommt der Juli – mit Temperaturen wie der April. Da hat man nun endlich eine Klimaanlage und kann sie nicht nutzen. Das ist schon frustrierend. Mein Mitgefühl gilt in diesem Zusammenhang auch all denjenigen, die gerade einen nagelneuen Pool im Garten stehen haben ...

Bitte halten Sie Abstand, damit Sie gesund bleiben.

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Erstellt:
7. Juli 2020, 09:06 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 41sec

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