Klöckner will bessere Beratung beim Haustierkauf

Klöckner will bessere Beratung beim Haustierkauf

Ein Kaninchen sitzt in seinem Käfig im Tierheim. Foto: Andreas Arnold/dpa

Dabei spielten Verkäufer im Zoofachhandel eine wichtige Rolle. „Wenn deutlich wird, dass da jemand falsche Vorstellungen hat, muss Beraten dann auch mal Abraten

bedeuten. Deshalb werde ich hier per Verordnung für mehr

Sachkunde sorgen: Das Personal muss geschult sein und sich

regelmäßig fortbilden.“

Für viele Menschen seien Haustiere in der Corona-Pandemie wichtige Begleitung, sagte Klöckner. „Aber Tiere sind nicht irgendeine Ware, die man sich mal eben so anschafft. Wer ein Haustier halten möchte, trägt besondere Verantwortung. Dessen muss man sich bewusst sein.“

Zudem würden gerade die Anforderungen an die Haltung von Hunden an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst, sagte Klöckner. „Wir

verschärfen etwa die Anforderungen an die Hundezucht. Eine

Mindestzeit von vier Stunden für den täglichen Umgang mit

den Welpen wird dann zum Beispiel vorgegeben. Zudem verbieten wir

grundsätzlich die Kettenhaltung von Hunden.“

© dpa-infocom, dpa:210821-99-915515/2