Axel Knoerig MdB, Dr. Frank Schmädeke MdL, Bürgermeister Detlef Meyer, Samtgemeinde Grafschaft Hoya, Bürgermeister Bernd Bormann, Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Foto: Büro Axel Knoerig

Axel Knoerig MdB, Dr. Frank Schmädeke MdL, Bürgermeister Detlef Meyer, Samtgemeinde Grafschaft Hoya, Bürgermeister Bernd Bormann, Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen. Foto: Büro Axel Knoerig

Hoya 16.12.2019 Von Die Harke

Knoerig besichtigt Verkehrssituation zwischen Martfeld und Hoya

„Alle Möglichkeiten prüfen, um mehr Sicherheit zu erzielen“

Zu einem Ortstermin traf sich der Bundestagsabgeordnete Axel Knoerig kürzlich mit den beiden Bürgermeistern der Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen und Hoya, Bernd Bormann und Detlef Meyer. Das Treffen fand in Martfeld an der Kurve Kirchstraße/Zur Maase statt, um die Verkehrssituation an der L 331 zu besichtigen.

Auch der Landtagsabgeordnete Dr. Frank Schmädeke sowie Rolf Walnsch, Leiter des Fachbereichs Bauen in der Samtgemeinde Hoya, waren dabei zugegen. Weitere Teilnehmer waren Esther Suhr aus Martfeld, die MdB Knoerig um den Termin gebeten hatte, Heiner Rahlmann und Torsten Kirstein vom Förderverein Dorfgemeinschaftshaus sowie Friedrich Holtorf und Jürgen Rosenhagen von der Gemeinschaft der Selbstständigen in der Gemeinde Martfeld.

Eine gemeinsame Erörterung der Verkehrsproblematik sowie weiterer lokaler Themen fand anschließend im Rathaus von Bruchhausen-Vilsen statt. Wie die anwesenden Bürger und Kommunalpolitiker ausführten, habe sich der Lkw-Verkehr auf der Landesstraße von Martfeld nach Hoya seit Einführung der Maut auf Autobahnen und Bundesstraßen deutlich verstärkt.

Die Strecke werde als Ausweichroute zur B 6 genutzt. Immer wieder käme es zu gefährlichen Situationen und Unfällen, da die ältere Straße nicht auf die Breite heutiger Lastwagen ausgerichtet sei.

Insbesondere in der Ortsdurchfahrt Martfeld, speziell im besichtigten Kurvenbereich, müssten Lastwagen und entgegenkommende Fahrzeuge auf den Bürgersteig ausweichen und würden so Passanten gefährden. Dasselbe gelte außerhalb der Ortschaften für die Seitenstreifen und Radfahrer.

MdB Knoerig sagte zu, im Bundesverkehrsministerium anzufragen, ob hier eine Ausnahmemöglichkeit in Übereinstimmung mit dem Bundesfernstraßenmautgesetz vorliege. Demnach könne die Mautpflicht auf genau bezeichnete Abschnitte von Landesstraßen ausgedehnt werden, wenn Ausweichverkehr oder Sicherheitsgründe vorliegen.

Voraussetzung sei eine Abstimmung mit dem niedersächsischen Verkehrsministerium und die Zustimmung des Bundesrates. „Die Hürden liegen recht hoch“, so Knoerig. „Aber wir werden alle Möglichkeiten prüfen. Außerdem wollen wir die Landesstraßenbehörde kontaktieren und um Vorschläge zur Verbesserung der aktuellen Verkehrslage bitten.“

Der Abgeordnete besichtigte auch das Dorfgemeinschaftshaus und den neuen Radweg von Martfeld nach Loge, den der Bund mit rund 294.000 Euro fördert. Auf diesem Teilstück der L 331 habe sich mit dem Lückenschluss schon eine wichtige Verbesserung ergeben.

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Erstellt:
16. Dezember 2019, 19:02 Uhr
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