Die Drakenburger fielen nicht auf „Kommissar Schröder“ herein. Symbolfoto: Elnur - stock.adobe.com

Die Drakenburger fielen nicht auf „Kommissar Schröder“ herein. Symbolfoto: Elnur - stock.adobe.com

Drakenburg 17.07.2020 Von Die Harke

„Kommissar Schröder“ wieder unterwegs

Drakenburger fallen nicht auf Betrugsanrufe herein / Polizei warnt

Am Mittwochabend ab etwa 21 Uhr erhielten eine Reihe von Drakenburger Bewohnern Telefonanrufe eines angeblichen „Kommissar Schröder“. Wieder einmal versuchten Betrüger auf diesem Weg, Informationen zu Vermögenslage und persönliche Lebensumstände herauszubekommen.

Angeblich hatte die Polizei ihre Namen und Telefonnummern in Notizen festgenommener Täter entdeckt. Glücklicherweise waren die 60 bis 76 Jahre alten Angerufenen ausreichend informiert und wiesen die Betrüger ab.

„Wir hoffen, dass wir es durch die immer wieder in den Medien veröffentlichten Warnungen vor diesen Betrugsversuchen schaffen, die Täter erfolglos zu machen,“ hofft Axel Bergmann, Sprecher der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. „Bitte warnen Sie auch Ihre älteren Familienmitglieder, Freundinnen und Freunde vor dieser dem Enkeltrick ähnelnden Masche.“

Die Polizei fragt keine persönlichen Daten per Telefon ab. Sollten Polizeibeamte doch zum Beispiel mit Opfern oder Zeugen sprechen wollen, so tun sie dieses persönlich und weisen sich als Polizeibeamte aus. Sollten dann noch Zweifel bestehen, sollte auf jeden Fall die Dienststelle angerufen werden.

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Erstellt:
17. Juli 2020, 11:10 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 30sec

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