Manon Garms DH

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Guten Tag 17.03.2017 Von Manon Garms

Konsequenzen für das Lebensende

Guten Tag

Die Themen Tod und Beerdigung schieben vor allem jüngere Menschen weit von sich – verständlich. Mit zunehmendem Alter aber macht sich der ein oder die andere doch Gedanken über den eigenen Tod. Während manche Menschen genau festlegen, wie ihre Beerdigung ablaufen soll und sogar dafür Geld zurücklegen, ist es anderen egal – frei nach dem Motto: „Ich bin dann schließlich tot und bekomme nicht mehr mit, was mit mir passiert.“ Diese Einstellung hilft sicherlich auch bei dem Gedanken daran, dass es Menschen gibt, die keine Angehörigen mehr haben, die sich um deren Beerdigung kümmern könnten. In solchen Fällen springen die Kommunen ein. Sie finanzieren die Bestattungen aus Steuergeldern, und natürlich fallen die Beerdigungen dann nicht so feierlich aus, wie der Verstorbene es sich vielleicht gewünscht hätte. Andererseits ist es aber auch nicht so, dass ein Toter ohne Angehörige einfach verscharrt wird. Im Gegenteil: Es ist gesetzlich geregelt, dass eine ordnungsbehördliche Bestattung würdevoll sein muss.

Die steigenden Zahlen der Verstorbenen ohne Angehörige hängen sicher auch mit einer sich wandelnden Gesellschaft zusammen. Während früher nahezu jeder heiratete und eine Familie gründete, gibt es heutzutage selbstverständlich auch Menschen, die sich dagegen entscheiden. Das hat Konsequenzen für alle Bereiche des Lebens – und auch dann, wenn das Leben endet.

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Erstellt:
17. März 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 40sec

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