Nienburg 25.01.2018 Von Die Harke

Kostenlose und unabhängige Unterstützung

SoVD erhält Zuschlag für Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung

Wie kann ich ein selbstbestimmtes Leben führen? Welche Hilfsmittel stehen mir dafür zur Verfügung? Und wo kann ich eigentlich eine Assistenz bekommen? Mit diesen und noch vielen anderen Fragen müssen sich Menschen mit Behinderung auseinandersetzen. Unterstützt werden sollen sie dabei zukünftig von der „Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung“ (EUTB). Der Sozialverband Deutschland ([DATENBANK=4935]SoVD[/DATENBANK]) hat jetzt den Zuschlag für eine EUTB-Beratungsstelle in Nienburg bekommen. Das hat der SoVD-Kreisverband Nienburg jetzt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Niedrigschwellige Beratung für Menschen mit Behinderung – das ist das Ziel der EUTB. „Ratsuchende sollen durch die Beratung in die Lage versetzt werden, eigene Entscheidungen für ihre Lebens- und Zukunftsplanung zu treffen“, erläutert [DATENBANK=2876]Ingelore Sudmeier[/DATENBANK], Vorsitzende des SoVD-Kreisverbandes Nienburg, das Konzept der EUTB.

Einer von bisher sechs zugesagten Standorten in ganz Niedersachsen wird Nienburg sein.

Niedersachsens größter Sozialverband hatte sich um die Trägerschaft für mehrere Beratungsstellen beworben und bislang den Zuschlag vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales für sechs Standorte in ganz Niedersachsen erhalten. Geplant sind Beratungsstellen im Ammerland, in Aschendorf, Goslar, Holzminden, Leer-Emden, Lingen, Meppen, Nienburg und Northeim. Die Entscheidungen über die Beratungsstellen in Aschendorf, Meppen und Leer-Emden stehen allerdings noch aus.

„Wir starten jetzt mit den organisatorischen Planungen, der Betrieb soll dann im Frühjahr 2018 aufgenommen werden“, so Sudmeier weiter. Die Beratung werde dann in den neuen SoVD-Räumlichkeiten in der Marienstraße 12 in Nienburg stattfinden.

Die Beratung der EUTB ist kostenlos, barrierefrei und unabhängig von Trägern, die Leistungen bezahlen oder erbringen. Außerdem verfolgt sie das Konzept des sogenannten „Peer Counseling“, bei dem Betroffene von anderen Betroffenen beraten werden. „Damit stellen wir eine Beratung auf Augenhöhe sicher“, sagt Sudmeier. Außerdem könnten nicht nur Menschen, die bereits eine Behinderung haben, die Leistungen in Anspruch nehmen, sondern auch diejenigen, die von einer Behinderung bedroht seien.

Für alle möglichen Fragen rund um das Projekt steht Kathrin Schrader vom SoVD-Landesverband Niedersachsen zur Verfügung. Sie ist unter der Telefonnummer (05 11) 7 01 48 93 zu erreichen. Darüber hinaus ist Kathrin Schrader auch schriftlich per E-Mail an kathrin.schrader@sovd-nds.de erreichbar.

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Erstellt:
25. Januar 2018, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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