Die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des Impfzentrums des Landkreises Nienburg kamen am Freitag zusammen, Kreisrätin Kathrin Woltert würdigte die engagierte Arbeit aller. Foto: Landkreis Nienburg

Die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte des Impfzentrums des Landkreises Nienburg kamen am Freitag zusammen, Kreisrätin Kathrin Woltert würdigte die engagierte Arbeit aller. Foto: Landkreis Nienburg

Landkreis 02.10.2021 Von Die Harke

Kreisrätin lobt die besondere Teamleistung

Impfzentrum des Landkreises geschlossen: Helferparty und Worte des Dankes für die gut 250 Mitarbeiter

Fast ein Jahr waren das Impfzentrum des Landkreises Nienburg sowie die mobilen Teams mit Ärzten, Verwaltungskräften und Ehrenamtlichen der Hilfsorganisationen im Einsatz. Während dieser arbeitsintensiven Zeit haben nach Landkreis-Angaben etwa 250 Personen für das Impfzentrum gearbeitet. Um den vielen haupt- und ehrenamtlichen Kräften einen großen Dank auszusprechen, fand am Freitag eine Abschlussveranstaltung aller Beteiligten am Impfzentrum statt.

Kreisrätin Kathrin Woltert, die ab dem 1. Oktober die Zuständigkeit für das mobile Impfen im Landkreis Nienburg übernimmt, betonte in ihrem Grußwort: „Gemeinsam haben Sie als Team diese besondere Leistung vollbracht, auf die wir alle sehr stolz sind. Ob Abends, an den Wochenenden oder an Feiertagen – die Bereitschaft, hier vor Ort und beim dezentralen Impfen in den Ortschaften zu jeder erdenklichen Zeit zu helfen, war außergewöhnlich groß. Diese Einsatzbereitschaft und die hervorragende Stimmung im Impfzentrum ist bemerkenswert und verdient höchste Anerkennung. Für Ihren besonderen Einsatz danke ich Ihnen sehr.“

Ob in der Diskothek, in der Moschee, in Stadtteilhäusern, bei Feuerwehren, in Dorfgemeinschaftshäusern, am Nienburger Museum, in Kneipen, beim THW, im Scheunenviertel Liebenau, an Schulen und zu Anfang und zum Abschluss der Impfkampagne auch in den kreisweiten Altenheimen – kein Weg sei zu weit und kein Ort zu ungewöhnlich zum Impfen gewesen.

Der von Land und Bund angeordnete Verwaltungsaufwand habe die gute Stimmung im Impfzentrum nicht trüben können. Besonders hervorzuheben sei, dass das Nienburger Impfzentrum häufig seiner Zeit voraus gewesen sei. „Sie waren fast immer etwas schneller als die Anderen“, unterstrich Kreisrätin Woltert. Das Impfzentrum sei als eines der ersten niedersächsischen Impfzentren in den Betrieb gegangen. Als aus Hannover die Ankündigung zum dezentralen Impfen gekommen sei, sei im Landkreis Nienburg bereits geimpft worden. Lehrer sowie die Feuerwehren wurden in Nienburg geimpft, als an anderer Stelle noch darüber diskutiert wurde. Kurze Informationswege sowie schnelles und konsequentes Handeln seien Garanten dafür gewesen, dass die Impfkampagne im Landkreis Nienburg zu einem vollen Erfolg geworden sei. Besonders dankte die Kreisrätin den vielen ehren- und hauptamtlichen Helfern von Deutschem Rotem Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Johannitern und Deutscher Lebensrettungsgesellschaft (DLRG): „Ihre nahezu grenzenlose Einsatzbereitschaft war der Schlüssel zum Erfolg.“

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Erstellt:
2. Oktober 2021, 17:00 Uhr
Lesedauer:
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