Mit einem Teleskoplader wurde die Kuh aus dem Schacht gehoben. Thiermann

Mit einem Teleskoplader wurde die Kuh aus dem Schacht gehoben. Thiermann

Wechold 22.10.2018 Von Kristina Senning, Von Marion Thiermann

Kuh in Gülleschacht gefallen

Mitten in der Nacht zum Montag wurde die Freiwillige Feuerwehr Wechold alarmiert: Eine Kuh war in einen Gülleschacht eines landwirtschaftlichen Betriebes gefallen und musste gerettet werden. Weil einige Tiere auf der Kreisstraße 141 frei umherliefen, hatte ein Lkw-Fahrer den Vorfall der Polizei gemeldet. Fünf der Tiere liefen schließlich wieder zurück auf den Hof des Betriebs, wobei eines in einen Gülleschacht fiel. Zur Rettung der Kuh mussten die Polizeibeamten die Feuerwehr zur Hilfe holen.

Das Einfangen zwei weiterer Tiere gestaltete sich kompliziert, und auch die Rettung der verunglückten Kuh zunächst schwierig, da eine Schiebeschiene - für einen Güllemixer bestimmt - im Schachteingang im Weg war.

Ein hinzugerufener Lohnunternehmer pumpte drei 12.000-Liter-Fässer Gülle aus dem Schacht ab. Unter Atemschutz und mit Wathosen ausgestattet sägten die Einsatzkräfte die Schiene ab, um das Tier herausheben zu können. Die Kuh bekam eine Beruhigungsspritze, um das gesamte Prozedere etwas stressfreier zu gestalten.

Außerdem wurde die Ortswehr Wienbergen über Meldeempfänger nachalarmiert, die in dem Schacht durch den Einsatz eines Lüfters für Frischluft sorgten. Unter tierärztlicher Beobachtung und mit Gurten gesichert konnte die Kuh dann mit dem Teleskoplader eines weiteren Lohnbetriebs unter der Einsatzleitung von Wecholds Ortsbrandmeister Carsten Laue aus seiner misslichen Lage befreit werden.

Gerettet und unverletzt wurde es dem Besitzer übergeben und die Einsatzkräfte konnten die erfolgreiche Tierrettung nach gut drei Stunden beenden.

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Erstellt:
22. Oktober 2018, 14:47 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 42sec

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