Die Mitglieder des Kultursalons Magelsen

Die Mitglieder des Kultursalons Magelsen

05.10.2014

„Kultur ist nicht schwierig“

Der Kultursalon Magelsen im Heimatverein Wechold lädt zu zahlreichen Aktionen ein

Von Horst Achtermann

Wechold/Magelsen. Der Kultursalon in Magelsen ist von einer Gruppe von Leuten, die zwischen Hoya und Verden wohnen und verrückt genug sind, Kultur aufs Dorf holen zu wollen, Ende 2011 gegründet worden. „Auch auf dem Land wollen die Menschen Kultur haben, eine andere Kultur als nur Schützenfeste“ , das unterstreichen Jeanette Atherton, Friederike Stegemann und Bernd Ohm in einem Gespräch mit der Harke in der Durchfahrtsscheune des Heimatvereins in Wechold. Der sogenannte „Salontreff“ findet an jedem zweiten Donnerstag im Monat jeweils um 19:30 Uhr abwechselnd im Café Adelheidshof in Magelsen und im Heimathus Wechold statt. Die nächsten Termine sind der 9. Oktober in Magelsen und der 13. November 2014 im Heimathus Wechold. Der Kultursalon ist eine Sparte im Heimatverein Wechold. „Wir wollen jüngere Leute einladen mitzumachen, nicht in Konkurrenz zum bisherigen, es soll eine Vernetzung über Magelsen hinaus entstehen, es soll Positives aus unserer gemeinsamen Kulturarbeit entstehen“.

Natürlich wird Musik gemacht, auch außerhalb des Kultursalons. Bernd Ohm bringt, wie berichtet, am kommenden Freitag ein Konzert mit niederdeutschen Volksliedern aus seiner jahrelangen Sammeltätigkeit, bei freiem Eintritt in der Durchgangsscheune am Heimathus in Wechold, zu Gehör. Am 6. Dezember 2014 steht wieder eine Jam-Session mit Blues und Rock an. „Jeder kann kommen, der ein Instrument halten kann“, scherzt Bernd Ohm.

„Magelser Winterlichter“, eine Lichterwerkstatt mit „Kulinarisches“ an verschiedenen Orten, kündigt Friederike Stegemann für den 14. Dezember an. „Schön, zu wissen, dass Kultur lebt und weiter getragen wird“, freut sich die Chefin vom Adelheidshof. Eine andere Richtung des Kultursalons vertritt Melanie Pien mit „Kunst macht glücklich“. Auf dem alten Magelser Sportplatz entsteht ein Weiden-Labyrinth. Entstehen soll ein Ruheplatz für Erwachsene. Der Weserradweg führt direkt vorbei.

Die Frauen und Männer wie Mariluise Ohm, Melanie Prien, Jenny Kolwe Gudrun El-Said, Dirk Bösche, um nur einige zu nennen, planen „Kunst am Radweg“. Sie wollen Künstler einladen, an der Dorfentwicklung in Magelsen ihre Vorstellungen freien Lauf zu lassen. Ein anderes Thema mit Fotos aus der Region ist geplant, auch hier kann jeder mitmachen.

„Herkommen und Mitmachen ohne Vereinszwang, jeder ist willkommen, denn Kultur ist vielseitig, nicht schwierig und nicht anstrengend“, so Jeanette Atherton abschließend.

Zu erreichen ist der Kultursalon unter der Emailadresse bernd@berndohm.de.

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Erstellt:
5. Oktober 2014, 00:00 Uhr
Lesedauer:
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