DIE HARKE - Ihre Zeitung für den Landkreis Nienburg - Nachrichten für die Mittelweserregion seit 1871

Nienburger Zeitung von 1871

aktuelle Ausgabe: Nr. 50 von Dienstag, 28. Februar 2017

Überregionales

  • Oscar in der Kategorie «Bester Film»: Barry Jenkins (vorne) und das «Moonlight»Team. Foto: Chris Pizzello/Invision
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Os­cars: Eine Panne und zwei Ge­win­ner­filme

    27.02.2017, 14:46 Uhr - Hol­ly­wood (d­pa) - Eine der wohl denk­wür­digs­ten und pein­lichs­ten Pan­nen der Os­car-Ge­schichte hat Mil­lio­nen von Zu­schau­ern welt­weit kurz­zei­tig in Auf­ruhr ver­setzt und den Er­folg der bei­den großen Ge­win­ner­filme «­Moon­light» und «La La Lan­d» ü­ber­schat­tet. Die Schau­spie­ler War­ren Be­atty und Faye Du­n­a­way hiel­ten wohl den falschen Um­schlag in den Hän­den und ver­kün­de­ten des­we­gen einen falschen Ge­win­ner: Das Mu­si­cal «La La Lan­d» habe in der Haupt­ka­te­go­rie als bes­ter Film ge­siegt - das war aber ver­kehr­t. We­nig später klärte sich auf: Der wich­tigste Os­car des Abends ging an «­Moon­light» des schwar­zen Re­gis­seurs Barry Jen­kins. Für die Panne ent­schul­digte sich später das für die Os­car-Um­schläge ver­ant­wort­li­che Un­ter­neh­men Pri­ce­wa­ter­hou­se­Coo­pers. Den Lau­da­to­ren seien ver­se­hent­lich die Um­schläge für die falsche Ka­te­go­rie ü­ber­reicht wor­den, hieß es in ei­nem State­ment der Wirt­schaftsprü­fer, die seit Jahr­zehn­ten auch für die ge­heime Zäh­lung und Aus­wer­tung der Stim­men bei der Os­car-


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  • Jutta Hoffmann (Sieglinder Schloer, r.) Ensemblemitglied der Babbeldasch, ist eine gute Quelle für Lena (Ulrike Folkerts). Foto: SWR/Martin Furch
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Im­pro-«Ta­tor­t» mit Ul­rike Fol­kerts po­la­ri­siert

    27.02.2017, 14:41 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Der im­pro­vi­sierte ARD-«Ta­tor­t» aus Lud­wigs­ha­fen vom Sonn­tag­abend hat viel­fäl­tige und kon­tro­verse Re­ak­tio­nen aus­gelöst. Aber trotz der Dis­kus­sion, die be­reits im Vor­feld ge­führt wur­de, blieb die Ein­schalt­quote deut­lich un­ter dem Durch­schnitt und war eine der schwächs­ten in der «Ta­tor­t»-Ge­schich­te. Le­dig­lich 6,35 Mil­lio­nen Zu­schauer (Markt­an­teil: 17,6 Pro­zent) schal­te­ten den Krimi mit Er­mitt­le­rin Lena Oden­thal (Ul­rike Fol­kerts) ein, we­ni­ger wa­ren es in jün­ge­rer Ver­gan­gen­heit nur bei ei­nem Schwei­zer «Ta­tor­t» Mitte 2015 und ei­nem Fall aus Ös­ter­reich Mitte 2010. Der Film «­Bab­beldasch», in dem es um den Mord am En­sem­ble­mit­glied ei­nes Ama­teur­thea­ters ging, ver­zich­tete am Sonn­tag­abend auf ein klas­si­sches aus­for­mu­lier­tes Dreh­buch und setzte statt­des­sen auf Im­pro­vi­sa­tion. Viele Dar­stel­ler außer­halb der üb­li­chen Er­mitt­ler­be­set­zung wa­ren Lai­en­dar­stel­ler und spra­chen im Pfäl­zer Dia­lekt. «­Selbst­ver­ständ­lich hät­ten wir uns mehr Zu­schauer für un­se­ren "Ta­tort: Bab


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  • Axel Ruger (2.v.l), der Direktor des Amsterdamer Van Gogh Museums 2016 in Neapel zwischen den Gemälden «Die Kirche von Nuenen mit Kirchgängern» (l) und «Meeressicht bei Scheveningen» (r) von Vincent van Gogh. Foto: Ciro Fusco
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Ge­stoh­lene Van-Gogh-Bil­der keh­ren zurück

    27.02.2017, 14:04 Uhr - Rom (d­pa) - Mehr als 14 Jahre nach dem spek­ta­kulären Dieb­stahl zweier Bil­der des Ma­lers Vin­cent van Gogh keh­ren die Gemälde aus Ita­lien in die Nie­der­lande zurück. Die Werke wa­ren im Sep­tem­ber ver­gan­ge­nen Jah­res bei ei­nem Ma­fia­boss der Ca­morra süd­lich von Nea­pel ent­deckt wor­den. Sie wür­den nun wie­der nach Ams­ter­dam ge­bracht, sagte eine Spre­che­rin des ita­lie­ni­schen Kul­tur­mi­nis­te­ri­ums am Mon­tag. Die Werke im Mil­lion­wert «­Zee­ge­zicht bij Sche­ve­nin­gen» (Mee­res­sicht bei Sche­ve­nin­gen 1882) und «Het uit­gaan van de Her­vormde Kerk te Nue­nen» (Die Kir­che von Nue­nen mit Kirch­gän­gern 1884/1885) wa­ren im De­zem­ber 2002 aus dem Van Gogh Mu­seum in Ams­ter­dam ge­stoh­len wor­den. Die Bil­der wa­ren die letz­ten drei Wo­chen im Mu­seum Ca­po­di­monte in Nea­pel aus­ge­stellt. In­fos zur Aus­stel­lung in Nea­pel


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  • König Willem-Alexander und Königin Maxima in Lech. Foto: Dietmar Stiplovsek
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Nie­der­län­di­sche Kö­nigs­fa­mi­lie im Ski­ur­laub

    27.02.2017, 13:25 Uhr - Lech (d­pa) - Der nie­der­län­di­sche Kö­nig Wil­lem-Alex­an­der kann sei­nen run­den Ge­burts­tag in zwei Mo­na­ten kaum er­war­ten: «Das Le­ben be­ginnt erst mit 50», scherzte der Kö­nig am Mon­tag im ös­ter­rei­chi­schen Lech, wie die nie­der­län­di­sche Nach­rich­ten­agen­tur ANP be­rich­te­te. Der Mon­arch wird am 27. April 50 Jahre alt. In Lech po­sierte er mit sei­ner Fa­mi­lie zum tra­di­tio­nel­len Fa­mi­li­en­foto zu Be­ginn des Win­ter­ur­laubs. Auf die Fra­ge, ob Ski­fah­ren in sei­nem Al­ter noch gut ge­he, sagte Wil­lem-Alex­an­der: «50 ist das neue 30.» Wil­lem-Alex­an­der kurvte ge­mein­sam mit sei­ner Frau Ma­xima (45) und den drei Töch­tern die Piste hin­ab. Ex-Kö­ni­gin Bea­trix (79) war dies­mal nicht auf den Bil­dern zu se­hen. Der schwere Sturz der Elf­jäh­ri­gen Ale­xia hin­ter­ließ keine Spu­ren: ­Sie brach sich im Vor­jahr in Lech das Bein. Sie wurde mit ei­nem Hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus ge­bracht und zwei­mal ope­riert. Die Prin­zes­sin stand nun aber wie­der fest auf den Skiern. 2012 war in Lech Prinz Fri­so, der jün­gere B


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  • Bunt kostümierte Narren in Düsseldorf. Foto: Federico Gambarini
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Hun­dert­tau­sende bei Ro­sen­mon­tags­zü­gen

    27.02.2017, 13:12 Uhr - Köln/Düs­sel­dor­f/­Mainz (d­pa) - Hun­dert­tau­sende Nar­ren ha­ben sich am Mon­tag von den Ro­sen­mon­tags­zü­gen in Köln, Düs­sel­dorf und Mainz be­geis­tern las­sen. Die meistper­si­flierte Per­son auf den Wa­gen war die­ses Jahr Do­nald Trump. In Düs­sel­dorf - be­kannt für seine be­son­ders fre­chen Sa­tire-Wa­gen - miss­brauchte der US-Prä­si­dent mit ver­zerr­tem Ge­sicht und hoch­ro­tem Kopf die vor ihm knie­ende Frei­heits­sta­tue. Auf ei­nem an­de­ren Wa­gen wurde er un­ter dem Ti­tel «Blond ist das neue Braun» ne­ben der Chefin der rechts­ex­tre­men Front Na­tio­nal, Ma­rine Le Pen, und dem nie­der­län­di­schen Rechts­po­pu­lis­ten Ge­ert Wil­ders ge­zeigt. Eben­falls mit da­bei: ein blon­dier­ter Adolf Hit­ler. Der Düs­sel­dor­fer Wa­gen­bauer Jac­ques Tilly sagte im WDR-Hör­funk, da die Fehl­ent­wick­lun­gen in der in­ter­na­tio­na­len Po­li­tik vor al­lem durch das Er­star­ken des Rechts­po­pu­lis­mus be­son­ders dra­ma­tisch sei­en, müss­ten auch die Wa­gen be­son­ders «­ge­pfef­fer­t» aus­fal­len. Un­ter grauem Him­mel fei­er­ten die bunt kostü­mier­ten Nar­ren ausg


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  • Topmodel Gisele Bündchen und iUS-Footballspieler Tom Brady 2015 in New York. Foto: Justin Lane/EP
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Bünd­chen und Brady fei­ern Hoch­zeits­tag vi­ral

    27.02.2017, 10:22 Uhr - Los An­ge­les (d­pa) - Das bra­si­lia­ni­sche Top­mo­del Gi­sele Bünd­chen (36) und ihr Ehe­mann, der US-Foot­ball­spie­ler Tom Brady (39), ha­ben an­läss­lich ih­res ach­ten Hoch­zeits­ta­ges Lie­bes­be­kun­dun­gen im In­ter­net aus­ge­tauscht. «Ich liebe es, deine Part­ne­rin im Tanz des Le­bens zu sein», schrieb Bünd­chen am Sonn­tag (Orts­zeit) auf ih­rem Ins­ta­gram-Ac­count. Dazu pos­tete sie ein Fo­to, das sie und Brady beim Tan­zen zeigt. Der Sport­ler, der An­fang Fe­bruar mit sei­nem Team «­New Eng­land Pa­triots» den Su­per Bowl ge­wann, rea­gierte we­nig später mit ei­nem Hoch­zeits­foto und den Wor­ten: «Und du hast mich seit­dem im­mer zum La­chen ge­bracht...» Ü­ber die ver­lieb­ten Worte freu­ten sich auch die Fans der bei­den Stars: «So ein wun­der­schö­nes Paar» und «Ich wün­sche euch noch viele ge­seg­nete Jah­re» lau­te­ten zwei der vie­len be­geis­ter­ten User-Kom­men­ta­re. Bünd­chen und Brady sind seit ü­ber zehn Jah­ren li­iert, im Jahr 2009 hei­ra­te­ten sie. Das Paar hat zwei ge­mein­same Kin­der. Ins­ta­gram-Post Bünd­chen Insta


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  • Oscargewinnerin Emma Stone machte auch modsich eine gute Figur. Foto: Jordan Strauss
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Ele­gant wie Em­ma: Mode in der Os­car-Nacht

    27.02.2017, 10:14 Uhr - Hol­ly­wood (d­pa) - Emma Stone räumte auch mo­disch bei der Os­car-Ver­lei­hung ab. Die zier­li­che US-Schau­spie­le­rin, die in Los An­ge­les jetzt als beste Haupt­dar­stel­le­rin aus­ge­zeich­net wur­de, er­schien zu­gleich an der Spitze von zahl­rei­chen Best-Dres­sed-Lis­ten im Netz. In ei­nem Re­tro-Kleid von Gi­ven­chy machte sie eine tolle Fi­gur. Doch nicht alle be­wie­sen so ein glück­li­ches Händ­chen bei der Klei­der­wahl. Ne­ben hoch­e­le­gan­ten, oft langär­me­li­gen Ro­ben gab es viele na­bel­tief aus­ge­schnit­tene «­Sex­bom­ben»-Mo­delle mit Hüft­be­to­nung, die nur we­ni­gen gut stan­den. Glimpf­lich da­von kam Me­ryl Streep, die vorab durch eine Aus­ein­an­der­set­zung mit dem Haus Cha­nel ü­ber ein Cou­ture-Kleid für den Abend Schlag­zei­len ge­macht hat­te. Sie er­schien in ei­nem nacht­blauen Kleid-Hose-En­sem­ble von Elie Saab und floppte nicht wie von vie­len er­war­tet. Hier eine Liste der ech­ten Tops und Flops der Os­car-Nacht.  - TOP: Emma Sto­ne. Zwei­felsohne ei­ner der schöns­ten Auf­trit­te. Das gol­den schim­mernde Trä­ger­kle


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  • Casey Affleck mit seinem Oscar für den besten Hauptdarsteller in «Manchester by the Sea». Foto: Ian West
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Ca­sey Affleck hat sei­nen ers­ten Os­car

    27.02.2017, 08:31 Uhr - Los An­ge­les (d­pa) - Mit sei­nem ers­ten Os­car-Ge­winn tritt Ca­sey Affleck (41) end­gül­tig aus dem Schat­ten sei­nes äl­te­ren Bru­ders, des zwei­fa­chen Os­car-Preisträ­gers Ben Affleck (44, «Ar­go»). Dazu musste er in dem Fa­mi­li­en­drama «­Man­che­s­ter by the Sea» nicht groß auf­trump­fen. Im Ge­gen­teil: Affleck wächst so sehr in die stille Rolle des von Schuld­ge­fühlen zer­ris­se­nen Man­nes Lee Chand­ler hin­ein, dass man schnell ver­gisst, dass hier vor der Ka­mera ge­spielt wird. Glück für Affleck, dass Matt Da­mon aus Zeit­grün­den in letz­ter Mi­nute von der Hauptrolle ab­sprang und nur noch als Pro­du­zent bei dem Drama an Bord blieb. Mit sei­nem pa­cken­den Por­trät des un­nah­ba­ren Ein­zel­gän­gers, der ü­ber ein Fa­mi­li­en­trauma nicht hin­weg­kommt, räumte Affleck die wich­tigs­ten Preise der Sai­son ab - und setzte sich in der Os­car-Nacht ge­gen Stars wie ­Den­zel Wa­shing­ton und Ryan Gos­ling durch. Wie seine Film­fi­gur Chand­ler wuchs auch Affleck im Ar­bei­ter­mi­lieu im Ost­küs­ten­staat Massa­chu­setts auf. Nach klei


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  • Bou­le­vard / Kul­tur

    Re­gie-Os­car für «La La Lan­d»

    27.02.2017, 05:44 Uhr - Hol­ly­wood (d­pa) - Da­mien Cha­zelle hat mit sei­nem Mu­si­cal «La La Lan­d» den Os­car für die beste Re­gie ge­won­nen. Der 32-Jäh­rige ist der jüngste Preisträ­ger in die­ser Ka­te­go­rie.


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  • Mahershala Ali ist als bester Nebendarsteller für seine Rolle im Film «Moonlight» ausgezeichnet worden. Foto: Chris Pizzello/Invision
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Keine Os­cars für deut­sche Film­schaf­fende

    27.02.2017, 05:26 Uhr - Hol­ly­wood (d­pa) - Die deut­schen Film­schaf­fen­den sind bei der Os­car-Ver­lei­hung leer aus­ge­gan­gen. Re­gis­seu­rin Ma­ren Ade musste sich mit ih­rer Tra­gi­komö­die «Toni Erd­mann» dem ira­ni­schen Drama «­The Sa­les­man» von As­ghar Far­hadi ge­schla­gen ge­ben. Für Far­hadi war es be­reits der zweite Aus­lands-Os­car in sei­ner Kar­rie­re. Der Doku-Fil­mer Mar­cel Met­tel­sie­fen konnte in sei­ner Ka­te­go­rie «­Kurz-Do­ku­men­ta­tion» eben­falls nicht ge­win­nen. Der 38-Jäh­rige war mit sei­nem ­Werk «Wa­ta­ni: My Ho­me­lan­d» ü­ber die Flucht ei­ner sy­ri­schen Fa­mi­lie nach ­Deutsch­land no­mi­niert. Den Os­car ge­wann aber «­The White Hel­mets» von Or­lando von Ein­sie­del und Jo­anna Na­ta­se­ga­ra. Die Doku erzählt von frei­wil­li­gen Hel­fern der Weißhelme-Or­ga­ni­sa­tion in Sy­ri­en, die nach Bom­ben­an­grif­fen Op­fer aus den Trüm­mern ret­ten. Der Düs­sel­dor­fer Kom­po­nist Hauschka war mit dem So­undtrack für den Fil­m «­Lion» no­mi­niert; den Preis räumte «La La Lan­d» ab. Doch die Ent­täu­schung dürfte sich in Gren­zen hal­ten, zu­min­dest bei Ma­ren Ade


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  • Karnevalsumzug durch die Innenstadt von Braunschweig. Der sogenannte «Schoduvel» gilt als einer der größten Karnevalsumzüge in Norddeutschland. Foto: Swen Pförtner
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Kun­ter­bun­ter Kar­ne­val land­auf, landab

    26.02.2017, 21:04 Uhr - Braun­schweig/­Cott­bus (d­pa) - Deutsch­lands Nar­ren schun­keln sich dem Höhe­punkt der Kar­ne­vals­sai­son ent­ge­gen. Hoch­bur­gen der Je­cken wa­ren am Sonn­tag un­ter an­de­rem das nie­der­säch­si­sche Braun­schweig, das bran­den­bur­gi­sche Cott­bus so­wie Düs­sel­dorf, Köln und Frank­furt am Main. Viele Tau­send Men­schen trotz­ten dem nass­kal­ten Wet­ter. Be­son­ders be­liebt als Kostüm ist die­ses Jahr die blonde Haar­tolle von Do­nald Trump. Aber auch Gieß­kan­nen-Köp­fe, Wes­pen und große Ku­schelbären stürz­ten sich in den när­ri­schen Tru­bel. Al­lein beim Köl­ner «­Schull- un Vee­dels­zöch» wurde am Sonn­tag mit 350 000 Be­su­chern ge­rech­net. Beim größten Kar­ne­valsum­zug Nord­deutsch­lands, dem «­Scho­du­vel» in Braun­schweig, er­war­te­ten die Ver­an­stal­ter mehr als 200 000 Zu­schau­er. Un­ter dem Motto «He­lau - wir tun es al­len kund: Der Scho­du­vel bleibt frei und bunt» nah­men laut Zuglei­tung rund 140 Wa­gen teil. Beim größten när­ri­schen Spek­ta­kel in den neuen Bun­des­län­dern, dem «­Zug der fröh­li­chen Leu­te» in Cott­bus, fei­ert


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  • Bill Paxton ist tot. Foto: Olivier Anrigo
    Bou­le­vard / Kul­tur

    US-Schau­spie­ler Bill Pax­ton ge­stor­ben

    26.02.2017, 18:46 Uhr - New York (d­pa) - Der US-Schau­spie­ler Bill Pax­ton ist tot. Das be­rich­tete am Sonn­tag der Nach­rich­ten­sen­der CNN. Pax­ton spielte un­ter an­de­rem die Hauptrolle als Me­teo­ro­loge in dem Ka­ta­stro­phen­film «T­wis­ter» von 1996. In «A­pollo 13» (1995) ver­kör­perte er einen der Astro­nau­ten ei­nes Un­glücks­flu­ges der Na­sa. Pax­ton wurde 61 Jahre alt. Er sei nach Kom­pli­ka­tio­nen bei ei­ner me­di­zi­ni­schen Ope­ra­tion ge­stor­ben, teilte die Fa­mi­lie am Sonn­tag in ei­nem State­ment an den Bran­chen­dienst tmz.­com mit. In­ter­na­tio­nal be­kannt wurde der Schau­spie­ler vor al­lem durch Ne­ben­rol­len in Kas­sen­schla­gern, dar­un­ter «Ti­ta­nic» (1997), «A­li­ens - Die Rück­kehr» (1986) und «True Lies - Wahre Lü­gen» (1994). Der Ame­ri­ka­ner spielte auch in vie­len TV-Se­rien mit, etwa in «­Big Love» des Sen­ders HBO ü­ber eine Fa­mi­lie von Po­ly­ga­mis­ten. Pax­ton hatte in der Fil­m­in­dus­trie als De­ko­ra­teur Fuß ge­fasst. Sein Film­de­büt hatte er 1975 in dem Film «­Bad Blues Girls» von Jo­na­than Dem­me. Er ar­bei­tete später auch als Produ


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  • Die Strandbude «Ballermann 6» heißt jetzt «Beach Club Six». Foto: Oliver Lipp/malleBZ
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Neuer Look und neuer Name für «­Bal­ler­mann 6»

    26.02.2017, 15:43 Uhr - Palma (d­pa) - Die berühmt-berüch­tig­te Strand­bu­de «­Bal­ler­mann 6» an der Playa de Palma auf Mal­lorca hat ei­nen neuen Look ver­passt be­kom­men - und einen neuen Na­men: Ab so­fort prang­t an der Front der weiß-gelbe Schrift­zug «­Be­ach Club Six». ­Mit meh­re­ren Jah­ren Ver­spätung ist ­die ge­samte Op­tik des Party-Ki­o­sks ver­än­dert wor­den, der vor al­lem bei Deut­schen Kult­sta­tus ge­nießt. So sei die Fassade des Bal­nea­rio 6, der seit Jahr­zehn­ten ein­ge­deutscht ­Bal­ler­mann 6 ­ge­nannt wird, in Oliv­grün ge­stri­chen wor­den, ­be­rich­tete die «­Mal­lorca Zei­tung» am Wo­chen­en­de. Ein Kul­tur­schock für die Fans des le­gen­dären Lo­kals, das bis­her farb­lich in­ glän­zen­dem Alu mit ro­tem Dach ge­hal­ten war. Vor Be­ginn der neuen Sai­son wol­len die Behör­den der ­berühm­ten Pla­ya ein ­neu­es, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge­res Ant­litz ge­ben, um so den bei den Be­woh­nern ver­pön­ten Sauf­ge­la­gen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Be­reits seit Jah­ren werde an dem Stran­d ­ver­stärkt in Qua­lität in­ves­tiert, hieß es. Im Rah­men der Pläne wa­ren zu­vor be


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  • Natalie Portman beim Lunch der Oscar-Nominierten Anfang Februar. Foto: Jordan Strauss/Invision
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Hoch­schwan­gere Na­ta­lie Port­man sagt Os­car-Teil­nahme ab

    26.02.2017, 14:39 Uhr - Los An­ge­les (d­pa) - Die hoch­schwan­gere und für einen Os­car no­mi­nierte Schau­spie­le­rin Na­ta­lie Port­man (35) wird bei der Gala am Sonn­tag­abend (Orts­zeit) nicht da­bei sein. Grund sei ihre Schwan­ger­schaft, teilte Port­man dem US-Por­tal «­Peo­ple.­com» mit. Sie freue sich aber sehr ü­ber die No­mi­nie­rung - und grüßte auf die­sem Weg auch die an­de­ren No­mi­nier­ten. Die Schau­spie­le­rin, die für ihre Dar­stel­lung der frühe­ren First Lady Ja­ckie Ken­nedy in dem Film «Ja­ckie» als beste Haupt­dar­stel­le­rin für einen Os­car no­mi­niert ist, hatte sich schon vor Wo­chen mit großem, run­dem Ba­by­bauch ge­zeigt. Wann das Kind zur Welt kom­men soll, ist nicht be­kannt. Port­man und ihr Mann Ben­ja­min Mille­pied ha­ben be­reits einen ge­mein­sa­men Sohn na­mens Ale­ph. Port­man hat auch schon einen Os­car, sie be­kam ihn 2011 für ihre Hauptrolle in dem Thril­ler «Black Swan». Da­mals hatte sie die Aus­zeich­nung schwan­ger ent­ge­gen­ge­nom­men.


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  • Angela Missoni hält ein Plädoyer für eine offene, liberale Gesellschaft. Foto: Luca Bruno
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Po­wer­frau­en, Ele­ganz und Som­mer im Win­ter

    26.02.2017, 14:17 Uhr - Mai­land (d­pa) - Es wa­ren aus­ge­spro­chen po­li­ti­sche Mailän­der Fa­shion Shows. Wann je­mals zu­vor hielt eine De­si­gne­rin mit­ten auf dem Lauf­steg ein flam­men­des Plä­doyer für eine of­fe­ne, li­be­rale Ge­sell­schaft - so wie jetzt An­gela Misso­ni? Auch eine gläu­bige Mus­li­min als Mo­del ist ein No­vum. Ha­lima Aden lief für Max Mara und Al­berta Fer­retti - sie trug da­bei Kopf­tuch. Und gleich zwei De­si­gne­rin­nen, Miuc­cia Prada und Do­na­tella Ver­sa­ce, be­zo­gen fe­mi­nis­ti­sche Po­si­tio­nen. Das al­les hat natür­lich Aus­wir­kun­gen auf die Kol­lek­tio­nen. Selbst­be­wusst bis kämp­fe­risch ge­hen die Frauen in den Herbst/Win­ter 2017/18. Bei der am Mon­tag en­den­den Mailän­der Mo­de­wo­che war aber noch ei­ni­ges mehr zu se­hen. - Starke Frau­en: Sie tra­gen Stie­fel, die bis ü­ber das Knie rei­chen, Bi­ker-Blou­sons, Hoo­dies, mo­di­sche Ele­mente aus dem Mi­litär. Letz­te­res gab es in ei­ner be­son­ders raf­fi­nier­ten Aus­führung bei Bru­nello Cu­ci­nel­li: Epau­let­ten aus la­mi­nier­ten Straußen­fe­dern oder Bro­schen, die Or­den nach­emp­fund


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  • Maren Ade freut sich auf die Ruhe nach dem ganzen Oscar-Wirbel. Foto: Richard Shotwell/Invision
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Ma­ren Ade am Ende ei­ner lan­gen «Toni Erd­mann»-Reise

    26.02.2017, 12:49 Uhr - Los An­ge­les (d­pa) - Ma­ren Ade ist in den letz­ten 24 Stun­den vor der Os­car-Gala noch auf Par­tys, Film-Emp­fän­gen und Preis­ver­lei­hun­gen un­ter­wegs. Ge­mein­sam mit den an­de­ren für den Aus­lands-Os­car no­mi­nier­ten Re­gis­seu­ren hat Ade auch ein State­ment für Weltof­fen­heit un­ter­zeich­net. Die Fil­me­ma­cher ver­ur­tei­len darin ein «Klima von Fa­na­tis­mus und Na­tio­na­lis­mus» in den USA und in vie­len an­de­ren Län­dern. Der ira­ni­sche Re­gis­seur As­ghar Far­hadi («­The Sa­les­man») hat aus Pro­test ge­gen ver­schärfte Ein­rei­se­be­din­gun­gen in den USA seine Teil­nahme an der Preis­ver­lei­hung ab­ge­sagt. Fra­ge: Wie kam es zu der ge­mein­sa­men Er­klärung der Fil­me­ma­cher? Ant­wort: Das hat sich seit ein paar Wo­chen hoch­ge­schau­kelt. Das ist et­was, das uns alle in der For­eign-Film-Sparte be­trifft und das woll­ten wir gerne zum Aus­druck brin­gen. Es ist im Mo­ment in den USA ein großes The­ma, aber auch in vie­len an­de­ren Län­dern. Wir müs­sen uns da gar nicht ü­ber­le­gen fühlen, denke ich. Die Ein­tei­lung nach Na­tio­na­lität


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  • Vater und Tochter in «Toni Erdmann»: Sandra Hüller und Peter Simonischek. Foto: Barbara Munker
    Bou­le­vard / Kul­tur

    Span­nung für To­ni, Hala und Hauschka

    26.02.2017, 12:26 Uhr - Los An­ge­les (d­pa) - End­spurt für Ma­ren Ade: Nicht mal für die ei­gene Party im son­ni­gen Gar­ten der Villa Au­rora - mit Blick auf den Pa­zi­fik - ist Zeit. Einen Tag vor der Os­car-Ver­lei­hung muss Ade am Sams­tag (Orts­zeit) schnell an den Strand in Santa Mo­ni­ca, dort wer­den in ei­nem Fest­zelt die In­de­pen­dent Spi­rit Awards ver­lie­hen. «Toni Erd­mann» bringt der 40-jäh­ri­gen Re­gis­seu­rin eine wei­tere Tro­phäe ein. Zu­vor ist sie Eh­ren­gast in dem ed­len Sa­muel Gold­wyn Thea­ter der Os­car-Aka­de­mie. Hier stel­len die für den Aus­lands-Os­car no­mi­nier­ten Re­gis­seure ihre Filme vor. Großer Ap­plaus auch für «Toni Erd­mann». Ihr ei­ge­ner Va­ter, der gerne mal mit falschen Zäh­nen ru­mal­ber­te, hätte sie zu der schrä­gen Toni-Fi­gur in­spi­riert, ver­rät sie den ge­la­de­nen Gäs­ten. Es geht auch um Po­li­tik. Ade und ihre Kol­le­gen ha­ben ein State­ment ver­öf­fent­licht, in dem sie «das Klima von Fa­na­tis­mus und Na­tio­na­lis­mus» in den USA und an­de­ren Län­dern ver­ur­tei­len. Soll man auf der Os­car-Bühne pro­tes­tie­ren? «


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  • Maren Ade hat den Independent Spirit Award gewonnen. Foto: Chris Pizzello/Invision
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    «Toni Erd­mann» ge­winnt In­die-Award

    26.02.2017, 11:25 Uhr - Los An­ge­les (d­pa) - Die deut­sche Tra­gi­komö­die «Toni Erd­mann» hat kurz vor der Os­car-Ver­lei­hung einen be­gehr­ten In­die-Preis ge­won­nen. Re­gis­seu­rin Ma­ren Ade nahm den In­de­pen­dent Spi­rit Award für den bes­ten in­ter­na­tio­na­len Film am Sams­tagnach­mit­tag (Orts­zeit) im ka­li­for­ni­schen Santa Mo­nica ent­ge­gen. Ihr Film zählt auch zu den Os­car-An­wär­tern in der Sparte «­Bes­ter nicht-eng­lisch­spra­chi­ger Fil­m». Es sei eine große Eh­re, die­sen Preis zu ge­win­nen, sagte Ade strah­lend - be­son­ders als Re­gis­seu­rin sei sie stolz dar­auf. «Das ist im­mer noch nicht nor­mal ge­nug», sagte Ade mit Blick auf die ge­ringe Zahl von Fil­me­ma­che­rin­nen, die für Re­gie­preise no­mi­niert wer­den. Ne­ben «Toni Erd­mann» wa­ren un­ter an­de­rem die Filme «Aqua­ri­us» (Bra­si­li­en) und «Che­va­lier» (Grie­chen­land) im Ren­nen. Der große Ge­win­ner der dies­jäh­ri­gen In­die-Preise ist aber das So­zi­aldrama «­Moon­light» mit sechs Tro­phäen, dar­un­ter als bes­ter Film und für Re­gis­seur und Dreh­buch­au­tor Barry Jen­kins. Der Film erzählt vom


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  • Twitter macht Patrick Stewart glücklich. Foto: Gregor Fischer
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    Pa­trick Ste­wart ist ein Fan von so­zia­len Netz­wer­ken

    26.02.2017, 09:35 Uhr - Ber­lin (d­pa) - Der bri­ti­sche Schau­spie­ler Pa­trick Ste­wart («Lo­gan») ist mit 76 Jah­ren be­geis­ter­ter Twit­ter-Nut­zer. «Ich ste­cke bis zum Hals in den so­zia­len Netz­wer­ken. Twit­ter macht mich glück­lich», sagte er der «Welt am Sonn­tag». «Noch glück­li­cher wäre ich, würde Twit­ter den Ac­count von Do­nald Trump sper­ren. Denn das würde be­deu­ten, dass die­ser Alp­traum vor­bei ist.» Ste­wart hat in sei­nen Tweets re­gel­mäßig die Po­li­tik des neuen US-Prä­si­den­ten kom­men­tiert, ebenso den Br­e­xit: «In die­ser Welt­lage ist Twit­ter das beste Mit­tel, meine Ge­dan­ken aus­zu­drü­cken.»


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  • Die Fans in der Großen Freiheit waren froh, dass der Musiker überhaupt erschienen ist. Foto: Christian Charisius
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    Pete Do­herty tau­melt zwi­schen Punk und Poe­sie

    25.02.2017, 18:49 Uhr - Ham­burg (d­pa) - Und plötz­lich steht Pete Do­herty da. Mit 20 Mi­nu­ten Ver­spätung und da­mit viel früher als er­war­tet. Vor ein paar Ta­gen in Frank­furt muss­ten Kon­zert­be­su­cher sei­ner Deutsch­land­tour­nee mehr als zwei Stun­den auf ihn war­ten. Aber ge­nau ge­nom­men sind die An­we­sen­den in der aus­ver­kauf­ten Großen Frei­heit in Ham­burg am Frei­tag­abend froh, dass der 37-Jäh­rige ü­ber­haupt er­schie­nen ist. Zu sei­nem Auf­tritt beim letzt­jäh­ri­gen Ree­per­bahn­fes­ti­val war Do­herty gar nicht erst ge­kom­men. Großer Ju­bel bran­det auf, be­vor der für seine Dro­ge­nes­ka­pa­den be­kannte Mu­si­ker ü­ber­haupt den ers­ten Ton ge­sun­gen hat. Schnit­tig und er­schlankt sieht der Ex-Freund von Su­per­mo­del Kate Moss in sei­nem schwar­zen An­zug aus, un­ter dem er ein weißes Hemd und dunkle Ho­sen­trä­ger trägt. Sein mitt­ler­weile er­grau­tes Haar liegt so zer­zaust, als wäre er ge­rade erst dem Bett ent­stie­gen. Pas­send dazu tor­kelt Do­herty mehr ü­ber die Bühne als dass er geht. Seine Arme hän­gen da­bei an ihm run­ter wie Gum­mi.


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