Sabine Lüers-Grulke DH

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Kulturausschuss der Stadt

Hin und Her

Ein eifriges Hin und Her gab es in der jüngsten Sitzung des Kulturausschusses: Zum zweiten Mal verschoben die Ausschussmitglieder eine Empfehlung zum Haushalt für 2013, weil sie immer noch nicht einsehen, dass sie mit „ihrem“ Haushalt, der der kleinste der Stadt ist, zum „Vorzeigesparer“ werden sollen, so formulierte es Hedda Freese (Grüne). Stattdessen beschäftigten sich die Ausschussmitglieder ausgiebig mit den – bislang noch nicht existenten – Hinweisschildern auf die zahlreichen Städtepartnerschaften, wie sie neben den Ortsschildern vieler anderer Städte zu finden sind. Auch dieses Thema wandert seit geraumer Zeit hin und her, und zwar zwischen dem Kulturausschuss sowie dem Wirtschafts- und Marketing-Ausschuss. Worüber an diesem Tag aber weitgehend Einigkeit erzielt wurde, war die Behandlung von Ehrengräbern der Stadt: Sieben sind es an der Zahl, zwei weitere Anträge sind gestellt. Sie sollen in Zukunft „vernünftig aussehen“, so fasste Ausschussvorsitzender Horst Prüfer die Meinung im Ausschuss zusammen. Archivarin Patricia Berger hatte vorab allerdings darauf hingewiesen, dass „nicht bei allen Gräbern nachgewiesen werden kann, warum es ein Ehrengrab ist“. Auf die Frage, wie man denn überhaupt ein Ehrengrab erkenne, hieß es denn auch scherzhaft: „An der Ungepflegtheit.“ Aber das soll sich ja jetzt ändern.

Sabine Grulke

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Erstellt:
16. November 2012, 00:00 Uhr
Lesedauer:
ca. 1min 39sec

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