Ksenia Dubrovskaya wird als Solistin beim Konzert dabei sein. Ksenia Dubrovskaya

Ksenia Dubrovskaya wird als Solistin beim Konzert dabei sein. Ksenia Dubrovskaya

Hoya 20.10.2017 Von Die Harke

Kulturkreis Grafschaft Hoya lädt zum Jubiläumskonzert ein

Klassische Philharmonie Nord-West spielt am 12. November im Kulturzentrum Martinskirche

Vor 25 Jahren, im Sommer 1992, wurde der Kulturkreis Grafschaft Hoya e.V. gegründet. In dieser Zeit wurden mehr als 200 Veranstaltungen organisiert und durchgeführt, seit 1994 fast ausschließlich im Kulturzentrum Martinskirche in Hoya. Für das Jubiläumskonzert hat der Kulturkreis – wie kaum anders zu erwarten war – die Klassische Philharmonie NordWest unter der Leitung von Ulrich Semrau verpflichtet, deren Musiker in der Kulturkirche in Hoya schon rund 50-mal aufgetreten sind. Die in Hamburg lebende, aus Russland stammende Topsolistin Ksenia Dubrovskaya steht als Interpretin des berühmten Violinkonzertes von Peter Tschaikowsky im Mittelpunkt des Jubiläumskonzertes am Sonntag, 12. November, um 17 Uhr.

Die in Moskau geborene Geigerin ist eine von Publikum und Presse gefeierte Solistin mit Auftritten in Europa, Russland, Asien und den USA. Sie ist Preisträgerin des Tschaikowsky-Wettbewerbs, machte ihren Abschluss am Moskauer Konservatorium und ihren Master bei Prof. Zakhar Bron in Zürich. Zusammen mit Partnern wie Dmitry Sitkovetsky, Yuri Bashmet und Justus Frantz ist sie regelmäßiger Gast bei großen deutschen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem MDR Musiksommer, dem Ost-West Musikfest St. Pölten (Österreich), dem Festival Internationale Di Musica E Arte Sacra im Vatikan und dem Finca Festival Justus Frantz and Friends auf Gran Canaria (Spanien).

Neben ihren Konzertverpflichtungen gibt sie Meisterkurse und ist Jury-Mitglied bei internationalen Wettbewerben. Ksenia Dubrovskaya spielt auf einer Violine von Giovanni Battista Gabbrielli von 1770, eine Leihgabe der Reinhold Würth Music Foundation für besonders talentierte Musiker.

Gerade die Musik von Peter Tschaikowsky liegt der temperamentvollen Musikerin ganz besonders am Herzen, das Publikum kann also mit einem fulminanten musikalischen Feuerwerk rechnen.

Das Violinkonzert von Peter Tschaikowsky in D-Dur op. 35 ist eines der bekanntesten meistgespielten Violinkonzerte überhaupt und hat auch den Weltruhm des Komponisten Tschaikowsky stark gefördert. Schon bei der Erstaufführung 1882 in London wurde das Konzert stürmisch gefeiert und hat seine Popularität seitdem behalten.

Das Konzert beginnt aber mit der Ouvertüre zur ebenso populären Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck. Schon in der Ouvertüre finden sich viele musikalische Einfälle, die später in der Oper Verwendung gefunden haben, daher ist die Ouvertüre bereits ein ziemlich ausgedehntes Musikstück geworden, eine Art symphonischer Prolog.

Am Schluss des Konzertes steht die 5. Sinfonie D-Dur von Felix Mendelssohn Bartholdy, passend zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation mit dem Schlusssatz nach Martin Luthers Choralen „Ein feste Burg ist unser Gott“.

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Erstellt:
20. Oktober 2017, 21:00 Uhr
Lesedauer:
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