"Zu blöd für Burnout": Henning Schmidtke gastiert am 19. September im Kulturwerk.

"Zu blöd für Burnout": Henning Schmidtke gastiert am 19. September im Kulturwerk.

29.08.2015

Kunst, Kino und Kabarett

Thema "Zeit": Kulturwerk und GalerieN laden ein

Nienburg. Das diesjährige Kooperationsprojekt vom Nienburger Kulturwerk und Künstlerinnen und Künstlern der GalerieN heißt „Zeit – Von der Unendlichkeit und dem Augenblick“. Vom 4. September bis 11. Oktober laden zwei Ausstellungen, Kinofilme, ein Kabarettund ein Brecht-Abend ein, sich mit dem ganz und gar Unfassbaren zu befassen. Jeder von uns besitzt es in gleicher Menge und dennoch behaupten die Meisten, sie hätten zu wenig davon: Zeit. Am Freitag, 4. September, findet die Projekteröffnung mit zwei Vernissagen statt: Los geht es um 19 Uhr mit der Eröffnung der Bürgerausstellung „Augenblick verweile“ im Nienburger Kulturwerk. Alle professionellen, semiprofessionellen und Hobbykünstler aus Nienburg sind aufgerufen, sich künstlerisch mit der „großen Unbekannten“ Zeit und ihrer individuellen Bedeutung für jeden Einzelnen zu beschäftigen. Die eingereichten Werke werden während der Dauer des Projekts im Kulturwerk ausgestellt.

Gleich im Anschluss, um 20 Uhr, findet die Vernissage in der GalerieN statt. Die Künstlerinnen und Künstler spüren der Faszination Zeit nach. Machen wir uns zu Sklaven der Zeit? Ist Zeit messbar? Ist Zeit linear oder zyklisch? Diese und andere Aspekte bilden die Grundlage für die künstlerischen Arbeiten in den Genres Malerei, Grafik, Objekt und Installation.

Am Freitag, 18. September, zeigt das Nienburger Kulturwerk den Film „Interstellar“ – ein gekonntes Spiel mit den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen über fremde Galaxien und den Zusammenhang von Raum und Zeit.

„Zu blöd für Burnout“ heißt es am Samstag, 19. September, für Henning Schmidtke im Nienburger Kulturwerk. Der Klaviervirtuose präsentiert sein entschleunigtes Kabarettprogramm „Hetzkasper“ über den Stoff, aus dem das Leben ist: Die Zeit.

Der zweite Kinofilm im Rahmen des Projekts wird am Montag, 28. September, im Nienburger Kulturwerk gezeigt und heißt „Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Regisseur Florian Opitz nimmt die Zuschauer augenzwinkernd mit auf seine Erkundungsreise nach alternativen Lebensmodellen und lässt ihm dabei genügend Raum, seine eigenen Vorstellungen zu entwickeln.

Die Grand Dame des Deutschen Chansons, Alix Dudel, und Sebastian Albert laden am Donnerstag, 8. Oktober, zu einem Brecht-Abend mit Gitarre ein. „Die neuen Zeitalter“ heißt das Programm der beiden. Es ist eine Hommage an und eine eigenwillige Collage aus zeitlos gültigen Worten und Liedern Bertolt Brechts.

Das Projekt „Zeit“ wird gefördert vom Landschaftsverband Weser-Hunte und der Neuhoff-Fricke-Stiftung. Weitere Informationen gibt es im Programmflyer sowie im Kulturwerk unter Telefon (0 50 21) 9 22 58-0, per E-Mail info@nienburger-kulturwerk.de oder im Internet unter www.nienburger-kulturwerk.de.

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Erstellt:
29. August 2015, 21:00 Uhr
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